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RBI fliegt wegen Russland aus Nachhaltigkeitsindex

Die Raiffeisenbank International (RBI) ist nach 13 Jahren aus dem Nachhaltigkeitsindex Vönix geflogen. Die Begründung laut Indexersteller: Schuld sei das hohe Exposure in Russland.

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© lassedesignen / stock.adobe.com

Die Zusammensetzung des österreichischen Nachhaltigkeitsindex Vönix hat sich geändert. Neu aufgenommen wurden die Uniqa, die unlängst den Komplettausstieg aus Kohle verkündete, so wie die Burgenlandholding AG, die 49 Prozent am größten heimischen Windkraftproduzenten Energie Burgenland AG hält.

Ihre Aufnahme erscheint genau so nachvollziehbar, wie das Ausscheiden der Post AG: Unter anderem habe die Anfang des Jahres bekannt gewordene Affäre rund um verkaufte Daten zur Parteiaffinität der Kunden gewisse Risiken aufgezeigt, die verarbeitet wurden, so Reinhard Friesenbichler, Geschäftsführer des für die Vönix-Komposition zuständigen Unternehmens rfu.

Langjähriges Vönix-Listing
Fragen wirft hingegen die vierte Veränderung auf: Das langjährige Mitglied RBI ist nicht mehr vertreten. Überraschend ist der Grund dafür, denn ausschlaggebend waren laut Friesenbichler nicht unternehmensinterne Verschlechterungen sondern allgemeine Marktrisiken geografischer Natur. Konkret gehe es um das hohe Exposure in Russland, das in Sachen ESG kein einfacher Markt sei. Dieses Basisrisiko, insbesondere punkto Governance, sei angehoben worden, so Friesenbichler. Für die RBI, die 13 Jahre hintereinander im Vönix vertreten war, ist Russland seit langem der wichtigste Einzelmarkt. Warum genau jetzt dieses Risiko so hoch gewichtet wird, dass es für eine Indexmitgliedschaft nicht mehr reicht, ist unklar.

Ein Sprecher der RBI sagte, man müsse das zur Kenntnis nehmen und man wolle das Bewertungsverfahren nicht kommentieren. Er wies auf das Nachhaltigkeitsrating von ISS oekom hin. Dort hat die RBI laut Nachhaltigkeitsbericht den sogenannten Prime-Status und ist mit der Note "C+" bewertet auf einer Skala, die von A+ (exzellent) bis D- (sehr schlecht) reicht. Die Bank sei nur knapp unter die Schwelle gerutscht, so Friesenbichler. Eine Wiederaufnahme sei unter anderem durch Maßnahmen in anderen Bereichen einfach zu erzielen. (eml)  

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