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Quant.Capital: Kryptoanlagen versagen im Marktabschwung

Kryptowährungen als Diversifikation, das funktioniert im Abschwung nicht, hat Quant.Capital aus Düsseldorf festgestellt und veranschaulicht dies mit Beobachtungen aus der Vergangenheit. Damit füllt für Institutionelle ein wichtiger Kaufgrund für viele Kryptoanlagen weg.

Dr. Dieter Falke, Quant.Capital
Dr. Dieter Falke, Quant.Capital
© Quant.Capital Management

Kryptowährungen gelten als neue Anlageklasse mit geringer Korrelation zu den herkömmlichen Assets. „In aufwärts gerichteten Märkten stimmt das auch, in Abwärtsphasen aber laufen sie eher parallel“, sagt Dr. Dieter Falke, Geschäftsführer der Quant.Capital GmbH & Co. KG. Zur Depotsicherung taugen Bitcoin & Co. daher nicht. Dazu sind andere Strategien notwendig, merkt Falke an und verweist auf nachfolgende Grafik:



 

Die Grafik zeigt den Zusammenhang zwischen der durchschnittlichen Entwicklung der regulären Finanzmärkte (orange) und die Korrelation zu den Kryptowährungen (blau). Dabei ist deutlich zu sehen, dass die Korrelation in Phasen stärkerer Abwärtsbewegungen stark steigt. Während etwa in einer Boomphase der Aktienmärkte wie unmittelbar vor dem Eintreffen von Covid die Korrelation nur bei -0,4 lag, stieg sie im Absturz auf bis zu 0,8. Der Wert 1 bedeutet dabei einen vollständigen Gleichklang, minus 1 eine komplette Gegenläufigkeit.

Aktien und Kryptos fallen in Krisenzeiten gemeinsam
Während sich Kryptowährungen also in guten Marktphasen durchaus zur Diversifikation eignen und auch einen nennenswerten Performancebeitrag liefern können, helfen sie bei Marktrücksetzern nicht weiter, hält Falke fest: „Mittlerweile sind viele institutionelle Investoren in diesem Markt unterwegs und behandeln Bitcoin und Co. als Risk-on-Asset: In Bärenmärkten wird das Gesamt-Portfoliorisiko reduziert, was dazu führt, dass gerade das Krypto-Exposure aufgrund der hohen Volatilität heruntergefahren wird."

Beimischung ist gerechtfertigt, Trading sorgt für die Butter aufs Brot
Trotzdem lassen sie sich als kleine Beimischung zur Portfoliostabilisierung verwenden: „Hier greifen die betrachteten Korrelationsunterschiede in Auf- und Abwärtsmärkten“, so Falke. „Allerdings lassen sich Krypto-Assets angesichts des deutlich gestiegenen Volumens gut in Strategien des ultraschnellen Handels einbeziehen.“

Der Markt der Krypto-Assets ist mittlerweile so stark gewachsen, die Handelsvolumina so groß, dass es sich von der Liquidität her um interessante Märkte handelt. „Und mit Handelsstrategien, die im Millisekundenbereich auf Veränderungen reagieren, ist die Korrelation zu anderen Märkten unerheblich für den Erfolg“, sagt Falke. „Auf diese Weise können Kryptos einen sehr starken Beitrag zur Depotstabilisierung leisten.“ (aa)

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