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Profit statt Klimaschutz? Twens als renditegeile Nachhaltigkeitsmuffel

50 Prozent der 18- bis 24-Jährigen ist Rendite bei Geldanlage wichtiger als Klima- und Umweltschutz. Bei den 55- bis 73-Jährigen beträgt der Anteil 35 Prozent. Frauen achten bei Investments häufiger auf Klima- und Umweltschutz. Das und mehr zeigt eine neue Infografik von Kryptoszene.de.

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Raphael Lulay, Analyst von Kryptoszene.de
© Block-Builders.de

Hinsichtlich des Geldanlageverhaltens zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. 54 Prozent der Frauen geben an, bei Investments künftig mehr auf Klima- und Umweltschutz zu achten. Bei den Männern sind es hingegen 40 Prozent. Allerdings tritt eine deutliche Unsicherheit zutage. Eine deutliche Mehrheit der Deutschen hat Schwierigkeiten damit nachzuvollziehen, welche Geldanlagen Umwelt und Klima nützen und welche nicht.

Indes zeigt die Infografik, dass das Anlagevolumen nachhaltiger Investmentfonds und Mandate in der Bundesrepublik stark ansteigt. Im vergangenen Jahr belief sich die Anlagesumme auf 183,5 Milliarden Euro. Noch im Jahr 2015 waren es 69 Milliarden Euro. Insbesondere bei den privaten Investoren zeigt sich ein deutlicher Wandel. Das nachhaltige Anlagevolumen dieser stieg von 2018 auf 2019 um 96 Prozent.

Dass sich Rendite und Nachhaltigkeit nicht ausschließen, zeigt ein Blick auf die Kursentwicklung entsprechender Aktien und ETFs innerhalb des letzten Jahres. So stieg der Kurs des Global Clean Energy ETFs in besagtem Zeitraum um 42 Prozent, während der Dow Jones und DAX lediglich um drei beziehungsweise sieben Prozent hinzugewann.

„Insbesondere die Jüngeren, die in der Klimadiskussion lautstark ihre Stimme erheben, legen in puncto Geldanlage weniger Wert auf Nachhaltigkeit, als ältere Semester“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Allerdings stehen diese womöglich vor anderen Herausforderungen als jene, welche sich bereits kurz vor Renteneintritt befinden. Insgesamt zeigt sich dennoch ein deutlicher Trend hin zu mehr nachhaltigen Investments“. (kb)

 

 

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