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Private Equity Secondaries sind etablierter Krisengewinner

Der Sekundärmarkt für Private Equity ist in den letzten 15 Jahren im Vergleich zum Markt für Primärfonds überproportional gewachsen und hat sich mittlerweile zu einem etablierten Marktsegment entwickelt, der in allen Zyklen gute Investmentmöglichkeiten bietet. So auch jetzt.

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Britta Lindhorst, Leiterin des europäischen Investmentgeschäfts bei HQ Capital
© HQ Capital

In Phasen von Marktverwerfungen und Krisen ergeben sich im Sekundärmarkt allerdings ganz besonders attraktive Investmentchancen erklärt Britta Lindhorst, Head of European Investments sowie Geschäftsführerin von HQ Capital. 

Fallende Preise im Sekundärmarkt in Krisenzeiten

Quelle: Preqin, HQ Capital

„Aufgrund eines steigenden Angebotes vor allem infolge von Liquiditätsengpässen sind
die Bewertungsabschläge in und nach Krisen besonders hoch“, weiß Britta Lindhorst. „In der globalen Finanzkrise 2008/2009 stiegen die Discounts am Sekundärmarkt auf über 30 Prozent.“

In Krisenzeiten bieten sich einmalige Opportunitäten 
Überdurchschnittliche Renditen bei Secondary Fonds in Krisenjahren sind tatsächlich zu erzielen, wie die folgende Grafik zeigt. Secondary Fonds bieten den Vorteil, sich unmittelbar in ein diversifiziertes Private Equity Portfolio zu attraktiven Preisen einkaufen zu können. Die in und nach den Krisenjahren aufgelegten Secondary Funds haben überproportional abgeschnitten.  

Quelle: Cambridge Associates, HQ Capital.

Der Manager-Selektion kommt in Krisenzeiten besonderes Gewicht zu
Denn noch wichtiger als der Discount sei die Qualität der Unternehmen und die Fähigkeit der Manager, diese erfolgreich durch die Krise zu führen, gibt Britta Lindhorst zu bedenken. „Wir gehen davon aus, dass es in den nächsten Quartalen zu deutlichen Korrekturen in
den Bewertungen und Preisen kommen wird.“ (kb)

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