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Portfolio-Allokation: Ein Blick in Danskes Karten

Obwohl die Unsicherheit momentan hoch ist, sieht Danske Bank langfristig starkes Renditepotenzial bei Aktien. Doch Aktie ist nicht gleich Aktie. Welche Segmente die Skandinavier wie gewichten, und welche Asset-Klassen noch zu beachten sind, erfahren Sie in der unten angeführten Bildgalerie.

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"Unserer Meinung nach profitieren europäische Aktien von der aktuellen Entwicklung am meisten", heißt es in der Analyse weiter: Europa hat damnach 2018 zwar einen Konjunkturrückgang erlebt, doch die aktuellen Schwächeanzeichen sind unseres Erachtens in den Aktienkursen eingepreist. Es gibt Anzeichen für eine Stabilisierung in Europa, auch wenn es vermutlich eines Handelsabkommens und eines weltweiten Stimmungswechsels bedarf, bevor sich die europäische Wirtschaft tatsächlich erholt.

"Europa wird oft mit Japan verglichen, das unter einer sehr trägen Konjunkturentwicklung leidet. Unseres Erachtens gibt es aber mehrere wesentliche Unterschiede, darunter ein höheres strukturelles Wachstum in Europa und niedrigere Staatsschulden, was größeren Spielraum für finanzpolitische Impulse lässt. Außerdem hat die Europäische Zentralbank in Bezug auf geldpolitische Stimulusmaßnahmen auch weiterhin mehr Handlungsspielraum als die japanische Zentralbank. Europa ist die Region mit den höchsten Dividendenausschüttungen – auch höher als die Dividenden von japanischen Aktien", lautet eines der Argumente, dass laut Andersen für eine Übergewichtung von Europa vs. Japan spricht.
© danske

"Ein einziger Tweet von Donald Trump hat die Finanzmärkte auf den Kopf gestellt", schreibt  Lars Skovgaard Andersen, Senior Stratege bei Danske Bank in seiner jüngsten Markteinschätzung. Wir erinnern uns: Über Twitter kündigte der US-Präsident am 5. Mai 2019 höhere Zölle auf chinesische Waren an. Augenblicklich wandelte sich die Stimmung von Harmonie in Unsicherheit – und seither steigen und fallen die Aktienkurse im Takt mit den Meldungen über den Handelskrieg. Doch wie schlimm ist die Lage wirklich?
 
„Obwohl die Unsicherheit momentan hoch ist, sehen wir langfristig starkes Renditepotenzial bei Aktien“, sagt Andersen Klar ist aus seiner Sicht: "Die Erwartung eines kurz bevorstehenden Handelsabkommens war einer der Treiber für die Kursanstiege an den Aktienmärkten im Jahr 2019. Und: Wir dürfen aber nicht vergessen, dass dies nur eines der Puzzleteile im Gesamtbild war. Aktien haben auch durch andere Faktoren Rückenwind erhalten: Von den Zentralbanken in Europa und den USA, von dem Konjunkturprogramm der chinesischen Regierung und von einer Reihe guter Unternehmensergebnisse.“

Für den Experten des dänischen Asset Managers fällt das Gesamtbild auf Zwölf-Monats-Sicht daher eher positiv als negativ aus, auch wenn kein Zweifel daran besteht, dass die Perspektive kurzfristig verschwommen daherkommt. „Wir gehen davon aus, dass globale Aktien im Laufe der kommenden zwölf Monate eine Rendite von 4 bis 7 Prozent erzielen werden“, so Lars Skovgaard Andersen weiter. „Und da die Zinsen voraussichtlich noch längere Zeit niedrig bleiben, sind Aktien attraktiver als Anleihen.“

Welche Faktoren im Detail ins Gesamtbild hineinspielen und welche Allokation Danske vor diesem Hintergrund verfolgt, lesen Sie in der oben angefügten Bildergalerie – einfach hier, oder ins Bild oben klicken. (hw)

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