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Pinebridge: Vergessen Sie diese fünf ESG-Mythen in Schwellenländern!

Die Berücksichtigung von ESG-Faktoren ist wesentlicher Bestandteil jeder vernünftigen Anlagestrategie. Dennoch leiden Investoren oft unter einem "Wahrnehmungsdefizit", wenn es um solche Attribute in Schwellenländern geht, meint Pinebridge Investments.

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Mythos 3: Die Märkte in Schwellenländern berücksichtigen keine ESG-Faktoren
Fakt: Die ESG-Faktoren sind in den Schwellenländern eingepreist. Angesichts des vielfältigen Universums fallen die Bewertungen in den verschiedenen Branchen und Regionen allerdings sehr unterschiedlich aus, sodass die Bewertungen vielschichtig sind (siehe Tabelle). Die Bewertungen werden laufend durch Ereignisse beeinflusst, die sich auf die Bonität und das ESG-Profil eines Unternehmens auswirken. Dies wurde Anfang des Jahres veranschaulicht, als der Dammbruch an einer Eisenerzmine des Bergbaukonzerns Vale in Brasilien verheerende Umweltschäden verursachte und viele Todesopfer forderte. Die Verschiebung von Vale (mit einem Rating Ba1/BBB-/BBB-) gegenüber der brasilianischen Staatsanleihe (NR/BB-/BB-) im Januar spiegelt die unmittelbare negative Marktreaktion wider.
© Quelle: PineBridge Investments, Bloomberg, Standard & Poor's, Moody's, Fitch, April 2019.

Fakt ist, dass die Schwellenländer das globale Wirtschaftswachstum antreiben. Die Faktoren Umwelt, Soziales und Governance (ESG) waren noch nie so wichtig für Investoren, die dieses Wachstum ausschöpfen wollen, meint John Bates, Head of EM Corporate Research, Emerging Markets Fixed Income bei Pinebridge Investments.

Manche Investoren würden jedoch einige falsche Vorstellungen bezüglich der ESG-Faktoren in Schwellenländern hegen, die sie davon abhalten, das Potenzial des Sektors zu erkennen.

Bates räumt mit fünf Mythen über die ESG-Kriterien in Schwellenländern auf – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke oben. (mb)

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