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PGIM Fixed Income über die jüngsten Rentenmarktentwicklungen

Am europäischen Anleihenmarkt scheint sich die Zinskurve nach oben anzupassen. Es gibt aber auch noch andere interessante Entwicklungen, berichtet das PGIM Fixed-Income-Team.

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© brusinarn / stock.adobe.com

Das PGIM Fixed-Income-Team hoben ihre BIP-Prognose für den Euroraum für 2021 auf 5,0 Prozent an, nachdem sie zuvor bei 4,0 Prozent gelegen hatte, wo sie zu Jahresbeginn lag. Während die Schätzungen für das vierte Quartal und die weichen Indikatoren für das erste Quartal 2021 auf eine technische Rezession im Euroraum inmitten einer relativ langsamen Einführung von Impfstoffen hindeuten, sieht PGIM Fixed-Income Aufwärtschancen für das Wachstum im zweiten und dritten Quartal, wenn die Impfprogramme schließlich an Fahrt gewinnen. Die Renditekurven in Europa beginnen gerade, sich nach oben anzupassen.

Die Spreads europäischer Investmentgrade-Anleihen verengten sich laut PGIM Fixed-Income jüngst um fünf Basispunkte auf 88 Basispunkte, was vor allem auf die ermutigende COVID-19-Entwicklung angesichts der weltweit sinkenden Fallzahlen und auf den Optimismus bezüglich der italienischen Politik zurückzuführen war

Große Nachfrage
Die Aktivitäten auf dem europäischen Primäranleihenmarkt haben sich in der vergangenen Woche belebt und beliefen sich auf insgesamt 10,6 Milliarden Euro und eine Milliarden Pfund. Die Nachfrage nach Neuemissionen war groß, vor allem für das britische Hotel- und Gaststättenunternehmen Whitbread, das eine grüne Anleihe in zwei Tranchen auflegte, die neunmal überzeichnet war und um 20 Basispunkte angezogen wurde. Händler erwarten, dass die Neuemissionsaktivitäten in der nächsten Woche zunehmen und für den Rest des Monats auf hohem Niveau bleiben werden.

Risikoappetit gestiegen
In Europa legten Hochzinsanleihen um +0,79 Prozent zu, was auf steigende Aktienkurse, besser als erwartete Unternehmensgewinne, Optimismus hinsichtlich weiterer US-Konjunkturmaßnahmen und die laufende Einführung von Impfstoffen zurückzuführen ist. Die durchschnittlichen Renditen lagen -16 Basispunkte niedriger bei 2,77 Prozent und die Spreads verengten sich um -28 Basispunkte auf +331 Basispunkte.

Die Neuemissionen waren aktiv, da 3,3 Milliarden Euro am Anleihemarkt gepreist wurden, wovon 2,8 Milliarden Euro Neugeld waren.

Die Nachfrage nach Neuemissionen war weiterhin stark, wobei die meisten Transaktionen deutlich überzeichnet waren. Anleihen erzielten eine Rendite von +0,26 Prozent, was die Gesamtrendite seit Jahresbeginn auf +1,13  Prozent brachte. (aa)

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