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Peter E. Huber stockt Aktienbestände auf

Der bekannte Vermögensverwalter Peter E. Huber nutzt die gefallenen Kurse, um ausgewählte Aktien zu kaufen. Insbesondere Energie- und Rohstoffaktien sind dabei seine erste Wahl, da er von deutlich weiter steigenden Öl- und Gaspreisen ausgeht.

Peter E. Huber
Peter E. Huber
© Christoph Hemmerich / Institutional Money

Die Märkte preisen aktuell eine Rezession ein: Die Inflationserwartungen haben sich deutlich zurück gebildet, die Frühindikatoren (Einkaufsmanager-Indices; Konsum- und Geschäftsklima) sind eingebrochen und der Kupferpreis, alias "Dr. Copper" hat über 30 Prozent abgegeben. Entsprechend gab es in den letzten Wochen herbe Kursverluste bei zyklischen Aktien sowie den Energie- und Rohstoffwerten, rekapituliert E. Huber, Geschäftsführer von Huber Portfolio, die jüngsten Entwicklungen in einer aktuellen Markteinschätzung.

Die Kursverluste sei laut Huber kein Wunder, schließlich sei die Stimmung an der Börse im Keller. Die Sentiment-Indikatoren geben inzwischen klare Kaufsignale. Es kann Huber zufolge gut sein, dass wir uns bereits in einer Rezession befinden. Zahlreiche Aktien aus den oben genannten Bereichen seien inzwischen spottbillig und laden zum Einstieg ein.

Selbst wenn sich die Unternehmensgewinne und die Dividenden halbieren würden, wären Aktien Hubers Einschätzung nach alternativlos gegenüber zehnjährigen Bundesanleihen, die gerade mal um die ein Prozent Rendite abwerfen - und das bei acht Prozent Inflationsrate.

Höhere Öl- und Gaspreise erwartet
"Insofern haben wir angefangen, bei einem DAX-Stand von unter 13.000 günstige Aktien einzusammeln. Die Aktienquote in unserem Mischfonds stieg dadurch von 66 auf 73 Prozent. Wir halten also noch genug Pulver trocken, um auch weitere mögliche Kursrücksetzer nutzen zu können. Energie- und Rohstoffaktien gehören dabei zu unserer ersten Wahl. Nach unserer Einschätzung stehen wir aufgrund von Politikfehlern vor einer veritablen Energiekrise mit deutlich weiter steigenden Öl- und Gaspreisen. Und viele Rohstoffe werden für den Ausbau alternativer Energien dringend benötigt", schreibt Huber abschließend. (aa)

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