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Peter E. Huber: "Kaufen Sie antizyklisch Zykliker!"

Immer wieder wird Peter Huber gefragt, wann denn der Zeitpunkt zum Einstieg in Aktien sei. Seine Antwort: Mitten in einer Rezession, wenn Medien mit schlechten Wirtschaftsnachrichten voll sind, Gewinne einbrechen, Dividenden gekürzt werden, Investoren negativ gestimmt sind und Notenbanken Gas geben.

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Peter E. Huber ist zurück mit einer Fondslösung.
© Archiv

"Am besten kauft man dann die arg gebeutelten zyklischen Aktien, da diese von der nächsten Konjunkturerholung am meisten profitieren", rät Huber. "Aus dieser Sicht haben wir aktuell ein ideales Umfeld zum Kauf von Dividendenpapieren. Alle Voraussetzungen sind gegeben. Viele konjunktursensible Aktien aus den Bereichen Industrie, Chemie, Auto, Finanzen, Bau, Maschinenbau, Energie und Rohstoffe notieren heute trotz einer partiellen Börsenerholung 30 bis 60 Prozent unter dem Stand vom Jahresanfang. Wer hier zugreift, kann auf längere Sicht nichts falsch machen."

Zeit für Jäger und Sammler ist angebrochen
Dabei sei es sekundär, so Huber weiter, ob die Märkte in den nächsten Wochen weiter an einem „zweiten Bein“ arbeiteten und nochmals schwächer tendierten. Dies hänge von Faktoren ab, die sich wie etwa einer zweiten Covid-19-Welle nicht prognostizieren ließen. Ohnehin seien nach Altmeister Kostolany Börsengewinne Schmerzensgeld: Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld. Peter E. Huber bleibt dabei: Das jetzt die Zeit für Jäger und Sammler ist. 

Zyklische Aktien auf Rekordtief zum Gesamtmarkt

Quelle: Thomson Reuters, eigene Berechnungen

Die besten Investmentchancen sieht Peter E. Huber derzeit im Euroraum.
Wie ein deutscher Börsendienst (Wellenreiter-Invest) errechnet hat, befindet sich das Verhältnis des KDAX (Kurs-Dax) zum S&P 500 auf einem 50-Jahres-Tief. Und laut BofA-Fondsmanager-Umfrage befindet sich die Allokation in Euroraum-Aktien mit einer Untergewichtung von 17 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit Juli 2012.

Einen genauen Blick wert ist auch die Börse in Japan
Sie ist fast völlig vom Radar internationaler Anleger verschwunden. Dabei sind die wirtschaftlichen Parameter beachtenswert. Huber dazu: "Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen (JGBs) ist seit 1980 von zehn auf null Prozent gesunken. Die Unternehmensgewinne sind stark gestiegen, vor allem in den letzten 20 Jahren, während die Börsenkurse stagnierten. Japan könnte sogar als Gewinner aus der großen „Lockdown-Rezession“ hervorgehen, denn die Regierung und die Notenbanken tun alles, um die Wirtschaft wieder auf einen soliden Wachstumspfad zu führen. Nach den bereits beschlossenen Hilfsmaßnahmen von 192 Billionen Yen - das entspricht zirka 1,64 Billionen Euro - kündigten sie vor kurzem weitere Schritte an. 

Die japanischen Unternehmen schwimmen in Cash
"Die Aktiengesellschaften gingen mit einem Rekordstand von 6,5 Billionen US-Dollar an liquiden Mitteln in die Krise. Das sind mehr als 139 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt. Seit dem Beginn der Abenomics Ende 2012 haben sich diese liquiden Mittel mehr als verdoppelt, obwohl der Anteil der Ausschüttungen und Aktienrückkäufe am Nettogewinn sich gleichzeitig von 35 auf über 60 Prozent erhöht hat. Die Gefahr signifikanter Dividendenkürzungen ist deshalb wesentlich geringer als beispielsweise in den USA, wo die Unternehmen zu Beginn der aktuellen Krise eine Rekordverschuldung von zehn Billionen US-Dollar (47 Prozent des Bruttoinlandsprodukts) aufwiesen", gibt Huber zu bedenken.

Zinsen, Unternehmensgewinne und Aktienmarkt in Japan

Quelle: Thomson Reuters, eigene Berechnungen

Das Huber Portfolio nun als Fondslösung
Für alle, die nicht selbst eine antizyklische Anlagestrategie umsetzen wollen oder können, gibt es jetzt die Möglichkeit, sich an Peter E. Hubers Investmentfonds zu beteiligen, der von ihm betreut wird. Nähere Informationen dazu können bei Taunus Trust unter diesem Link abgerufen werden. (kb)

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