Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

Pensionskasse der SBB senkt den Umwandlungssatz

Die Pensionskasse SBB zählt rund 56.000 Versicherte und verfügt über ein Kapital von knapp 19 Milliarden Schweizer Franken. Damit ist sie eine der größten Vorsorgeeinrichtungen der Schweiz. Nun senkt sie für Neupensionäre den Umwandlungssatz und damit die künftige Rentenhöhe.

sbb_logo.jpg
Die Pensionskasse SBB tut das, was auch schon viele andere Schweizer Pensionskassen taten: Sie senkt den Umwandungssatz. Dadurch wird der Umverteilung zu Gunstrn von Rentern und zu Lasten der Aktiven entgegengewirkt.

Die Pensionskasse SBB senkt auf den 1. Januar 2023 den Umwandlungssatz. Für Versicherte, die ab dann das Pensionsalter von 65 Jahren erreichen, sinkt der Satz von 4,72 auf 4,54 Prozent. Grund dafür ist der versprochene Mindestzins, den die Pensionskasse von 1,75 auf 1,5 Prozent reduziert. Mit dem Schritt werde die systemfremde Umverteilung von den aktiven Versicherten zu den Rentnern vermindert, teilte die Pensionskasse SBB mit.

Die Senkung bedeutet für die Pensionierten, dass sie für 100.000 angesparte Schweizer Franken noch 4540 Franken Rente im Jahr erhalten. Die Reduktion des Mindestzinses trage dem negativen Zinsumfeld Rechnung. Mit verschiedenen Maßnahmen federt die Pensionskasse die negativen Auswirkungen des gesenkten Umwandlungssatzes ab. So erhöht sie das Altersguthaben aller aktiven Versicherten auf den 1. Januar 2023 um 4 Prozent. Damit wird die Rentensenkung der Kasse zufolge für die Versicherten mit baldiger Pensionierung vollständig oder weitgehend kompensiert.

Der tiefere Umwandlungssatz gibt der Pensionskasse zudem die Möglichkeit, die Guthaben der aktiven Versicherten höher zu verzinsen, was sich positiv auf die Renten der Jüngeren auswirken sollte, hieß es weiter. Bereits Pensionierte sind von den Maßnahmen nicht betroffen. Die SBB weist im ersten Halbjahr 2020 einen Verlust von 479 Millionen Franken aus. (kb)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren