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Pensionsfonds-CIO: "Die Märkte sind super teuer, Aktien aber nicht!"

Wie viele andere große Investoren verfügt die größte privatwirtschaftliche Pensionskasse in Finnland über mehr Geld, als sie investieren kann. Das Management ist zuversichtlich, dass die Preise für Anlagewerte, obwohl sie hoch sind, noch höher getrieben werden.

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Reima Rytsölä, CIO des finnischen Pensionskasse Varma Mutual Pension Insurance
© Varma

Reima Rytsölä, Executive Vice-President, Investments und CIO von Varma Mutual Pension Insurance, sagt, die Märkte seien bereits "super teuer". "Es ist die Geschichte dieses Jahres, dass jeder auf eine Korrektur am Aktienmarkt zu warten schien, und dann kommt eine Korrektur von zwei bis vier Prozent, und dann wird wild gekauft", sagte Rytsola in einem Interview mit Bloomberg in Helsinki. "Investoren wie wir haben viel geparktes Geld, das in die riskanteren Märkte strömen wird, sobald es irgendeine Art von Korrektur gibt."

Aktienquote taktisch wegen Trump reduziert

Varma, mit einem Anlagevolumen von 45 Milliarden Euro, aus dem ein Teil der gesetzlich festgelegten Pensionen für Angestellte bezahlt wird, hat seine Aktienanlagen im zweiten Quartal um 5 Prozent auf 38 Prozent verringert und dafür die Barposition erhöht. Der Großteil erfolgte über ein Zurückfahren der US-Aktieninvestments, aufgrund von Bedenken über die Signale, die aus dem Weißen Haus kamen.

Varma hält etwa 40 Prozent seines Anlagevolumens in Festverzinslichen und hat 14 Prozent in Hedgefonds investiert, darunter Blackstone Group und Bayview Asset Management. Varma ist in absoluten Zahlen der größte Hedgefonds-Kunde unter den Pensionsfonds in der nordischen Region, wie Bloomberg-Daten zeigen. Allerdings geben nicht alle Fonds diese Informationen bekannt. 

Aktien sind als einzige Assetklasse nicht super teuer

Ein stetiger Lauf der Aktien seit Februar 2016 ist nur durch kleine Dellen unterbrochen worden. Und jedes Mal wenn die Kurse sinken, werden Verluste bald wieder ausgeglichen, da Käufer, die bare Mittel loswerden wollen, zurück auf den Markt kommen, wie Rytsola sagte. Die Unternehmensgewinne haben die Bewertungen bisher untermauert und "die Multiples sind in diesem Jahr ziemlich stabil", sagte er. "Die einzige Assetklasse, die nicht super teuer ist, sind Aktien." (kb)

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