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Pariser Club soll Argentinien die Zahlungsunfähigkeit ersparen

Die als Pariser Club bekannte Gruppe staatlicher Gläubiger ist bereit, Argentinien Aufschub für eine im Mai fällige Tilgung in Höhe von 2,4 Milliarden US-Dollar zu gewähren, wenn das Land gewisse Bedingungen erfüllt. Damit könnte Buenos Aires eine Zahlungsunfähigkeit abwenden.

Kristalina Georgieva
Kristalina Georgieva
© Andrew Harrer / Bloomberg

Demnach wollen es die Gläubiger vorerst dulden, wenn das Land den Zahlungstermin am 31. Mai versäumt. Die Hoffnung sei, dass die Zeit von Argentinien für einen 45-Milliarden-US-Dollar-Deal mit dem Internationalen Währungsfonds genutzt werden könne, sagte ein mit der Materie Vertrauter gegenüber Bloomberg. Eine Einigung mit dem IWF werde allerdings möglicherweise erst nach den Zwischenwahlen in Argentinien im Oktober erzielt werden können.

Vorstoß zu Neuverhandlungen mit dem IWF
Der argentinische Präsident Alberto Fernandez hat die Woche in Europa verbracht und sich mit führenden Politikern in Frankreich, Italien, Spanien und Portugal getroffen, um Unterstützung für einen Aufschub und seinen Vorstoß zu Neuverhandlungen mit dem IWF zu gewinnen.

Treffen mit Kristalina Georgieva eingeschoben
Fernandez verlängerte seine Europareise um einen Tag, um sich am Freitag mit der geschäftsführenden Direktorin des IWF, Kristalina Georgieva, zu treffen, wie die argentinische Tageszeitung "Clarín" berichtet. Argentinien hat den Pariser Club formell um mehr Zeit für die Zahlung gebeten und erwartet, bis Ende des Monats eine Antwort zu erhalten. (kb)

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