Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

Ostrum: Mangelnde Liquidität bei Credits spielt Instis in die Hände

Da es bei Unternehmens- und Hochzinsanleihen oftmals zu wenig Kaufinteresse gibt, können sich mutige Investoren viele Papiere zu einem Schnäppchenpreis sichern, meint Ostrum Asset Management. Vor allem die Preisunterschiede zwischen synthetischen und physischen Papieren kann man nutzen.

Axel Botte, Ostrum AM
Axel Botte, Ostrum AM
© Ostrum AM

Die Marktkorrektur hat auch ihr Gutes. Investoren mit vollen Taschen können sich nun günstig bewertete Papiere sichern. Oftmals kommt es zu unerwarteten Marktbewegungen, bzw. -verzerrung, weil Investoren ihre Cashquote erhöhen.

„Das hohe Risiko begünstigt das Horten von Bargeld, was wiederum die Renditekurve sowohl in den USA als auch im Euroraum steiler macht. So stieg die Rendite zehnjähriger US-Anleihen in der vergangenen Woche um 17 Basispunkte, und die Renditen von Bundesanleihen um 20 Basispunkte", erklärt Axel Botte, Marktstratege beim französischen Vermögensverwalter Ostrum Asset Management. Auch Goldpreis ist in der vergangenen Woche um fast 150 Dollar gefallen. Die üblichen Absicherungsstrategien zur Risikominderung funktionieren derzeit nicht.

Käufermarkt für Institutionelle
Für Verkäufer gibt es kaum Liquidität am Bondmarkt, vor allem bei Unternehmens­anleihen. Die Banken stehen mangels Bilanzstärke nicht zur Verfügung, um Papiere entsprechend dem erwarteten Handelsvolumen auf die eigenen Bücher zu nehmen. "Mit anderen Worten: Endverkäufer können nur dann eine Bank finden, die in der Lage ist, einen Preis anzubieten, wenn diese ihrerseits bereits einen Käufer identifiziert hat. Dies gibt institutionellen Käufern eine gewisse Verhandlungsmacht", erklärt Botte.

Anleger, die ihr Risiko reduzieren wollen, sind gezwungen, synthetische Kreditindizes zu kaufen. Daher stieg laut Ostrum-Angaben der Spread des iTraxx XO um 143 Basispunkte und lag damit deutlich über den 520 Basispunkten zum Ende der letzten Woche. Die CDS-Niveaus liegen manchmal deutlich über den Asset-Swap-Niveaus der zugrunde liegenden Anleihen. (aa)

 

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren