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Ostrum: EZB rückt erneut in den Fokus, Rally ist kein gutes Zeichen

Der Anlagestrategie von Ostrum Asset Managment sieht mehrere Faktoren, warum es demnächst an den Märkten unrund laufen könnte. Er nennt einerseits Italien, andererseits den zu starken Anstieg von High-Beta-Aktien.

Axel Botte, Head of Equity and Fixed Income Strategy, Ostrum Asset Management
Axel Botte, Head of Equity and Fixed Income Strategy, Ostrum Asset Management
© Ostrum AM

Mit der Möglichkeit, neue TLTRO aufzulegen, stehe die EZB wieder im Mittelpunkt des Interesses, meint Axel Botte, Head of Equity and Fixed Income Strategy beim französischen Investmenthaus Ostrum Asset Management. Trotz aller Beschwichtigungen scheinen neue langfristige Refinanzierungsinstrumente für Banken unvermeidlich zu sein, da sich in Italien Anzeichen für eine Verschärfung der Kreditbedingungen ergeben.

Die genaue Kalibrierung dieser Instrumente (Zinssatz, Laufzeit, maximale Darlehensgröße) sei allerdings angesichts der Einschränkungen durch die Regulierung (z.B. die „Net Stable Funding Ratio“) und des „Moral Hazard“ recht komplex.

EZB steigt wieder auf das geldpolitische Gaspedal
Laut dem Ostrum-Mann könne die allgemeine Verlangsamung der Wirtschaftsaktivität eine wieder etwas stärker akkomodierende Haltung der EZB rechtfertigen. In Deutschland stagnierte das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte 2018. Die Automobilbranche wurde von neuen Umweltvorschriften und der protektionistischen Bedrohung der USA getroffen.

Autoaktien halten sich vergleichsweise gut
"Jetzt gelten Importe deutscher Autos sogar als nationale wirtschaftliche Bedrohung der USA, womit quasi die Erleichterung der Spannungen mit China zulasten der europäischen Autoindustrie geht", moniert Botte, um anzufügen: "Umso mehr überrascht die jüngste Erholung der Aktien des Automobilsektors in Europa, zumal die jüngsten Gewinnwarnungen der Zulieferer Warnzeichen geben."

Mögliches Warnzeichen
Die Rallye bei Aktien mit hohem Beta sei laut Botte nicht unbedingt ein gutes Zeichen, da die anhaltende Konjunkturabkühlung die Gewinne in den kommenden Quartalen voraussichtlich belasten werde. (aa)

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