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Ostrum AM: Fed kann Pause in der Lockerungspolitik kaum durchhalten

Der Anstieg der Aktienkurse scheint durch eher schwache Quartalsergebnisse der Unternehmen nicht zu bremsen zu sein. Axel Botte, Marktstratege beim französischen Vermögensverwalter Ostrum Asset Management, sieht in den USA die Fed als den wesentlichen Treiber dieser Entwicklung.

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Axel Botte
© Ostrum AM

Botte schreibt in seinem aktuellen „Strategy Weekly: „Die Fed verfolgt in der Tat die Politik, das Defizit des Bundeshaushalts über den Repo-Markt zu monetarisieren. Der Anstieg des Defizits auf eine Billion Dollar im vergangenen Geschäftsjahr könnte nicht durch die Nachfrage ausländischer Investoren nach Treasuries aufgefangen werden, was auch an den Kosten für die Währungs­absicherung liegt. Parallel dazu erfordern die Spannungen an den Repo-Märkten eine zunehmende Intervention der Notenbank, um mit dem wachsenden Kreditbedarf der Händler Schritt zu halten."

Monetarisierung des Budgetdefizits im Vordergrund
Der Kauf von Treasuries durch die Fed im ersten Monat in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar verschaffe dem Finanzminister direkte Liquidität, so Botte weiter. Der Anstieg der Staatsverschuldung sei besorgniserregend, da ein großer Teil davon aus nicht zyklischen Positionen stamme, darunter Gesundheitsausgaben (Medicare) und Zahlungen im Zusammenhang mit dem Ausfall von Studenten­krediten, für die die Regierung bürge: "Daher kann die monetäre Lockerung trotz Powells viel angekündigter "Pause" eigentlich nur fortgesetzt werden. Die derzeitige Korrektur bei Leveraged Loans könnte bald ein weiteres Argument für niedrigere Zinsen liefern." (kb)

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