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Osteuropas Börsen, insbesondere Russland, sorgen für "Erstaunen"

Trotz aller politischen Probleme hat sich Russlands Wirtschaft im vergangenen Jahr gut geschlagen, sagt Morten Lund Ligaard von Danske Invest. Er sieht auch im laufenden Jahr Potential für angenehme Überraschungen im Osten.

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© Sobolev Igor / Fotolia

Osteuropäische Aktien haben sich im vergangenen Jahr sehr unterschiedlich entwickelt. Die größte positive Überraschung lieferte Russland: "Es war erstaunlich, wie gut es das Land geschafft hat, sich dem viel niedrigeren Ölpreis anzupassen, den Sanktionen und der Tatsache, dass die Währung in den letzten Jahren ernsthaft abgewertet hat", sagt Morten Lund Ligaard, Aktienexperte bei Danske Invest. "Das hat unter anderem den Exportunternehmen zu einer besseren Wettbewerbsfähigkeit verholfen und die Wirtschaft ins Gleichgewicht gebracht."

Wie es in Osteuropa im laufenden Jahr weitergeht, hängt stark von der Entwicklung an den globalen Märkten ab. "Wir beurteilen osteuropäische Aktien 2017 insgesamt positiv", sagt Ligaard. Grund: Im Vergleich zu Aktien aus entwickelten Ländern sind die Papiere attraktiv bewertet. "Wir gehen davon aus, dass osteuropäische Aktien noch mehr Potenzial besitzen, wenn die Weltwirtschaft einen Wachstumskurs einschlägt", erklärt der Experte.

Finanzsektor vergleichsweise sehr interessant
Bei Danske Invest hat aus Sicht der Branchenallokation derzeit der osteuropäische Finanzsektor das größte Gewicht. "In vielen Ländern ist der Finanzsektor reif und etabliert – nicht aber in Osteuropa, wo weiterhin interessantes Potenzial existiert", so Ligaard. "Auch Konsumgüter zählen zu unseren Favoriten, weil der Wohlstand in Osteuropa generell zunimmt. Außerdem gefällt uns der Exportsektor, da die Unternehmen in den betreffenden Staaten wettbewerbsfähig sind." Bei Telekommunikationsaktien ist der Portfoliomanager dagegen vorsichtig. (aa)

Veranstaltungshinweis:

Danske Invest ist am 10. Institutional Money Kongressim Frankfurter Congress Center als Sponsor vertreten und hält einen Workshop zum Thema Inflation-Linked-Bonds:

 

 

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