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Ost-Sparkassen sehen 620 Millionen Euro Belastung wegen neuer Puffer

Die neuen Kapitalpuffer für deutsche Kreditinstitute bedeuten für die ostdeutschen Sparkassen eine zusätzliche Kapitalanforderung in Höhe von 620 Millionen Euro. Das sagte Ludger Weskamp, geschäftsführender Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverband (OSV), bei der Vorstellung von Jahreszahlen.

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Ludger Weskamp, geschäftsführender Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverband (OSV)
© OSV

Die angekündigten Eigenkapitalanforderungen für Immobilienkredite werden das Bauen verteuern, “obwohl wir in unseren Büchern keine steigenden Kreditrisiken sehen”, sagte Weskamp, der sein Amt zu Jahresbeginn angetreten hatte. “Finanzierungen werden so auch vom regulierten und überwachten Bankenbereich in den unregulierten Finanzbereich wechseln.”

Antizyklischer und neuer Systemrisikopuffer
Die Umsetzung der Reaktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers und der neue Systemrisikopuffer für das Wohnimmobiliengeschäft entsprechen der Größe nach der gesamten Eigenkapitalbildung des Jahres 2021 der OSV-Sparkassen und zusätzlich noch rund 200 Millionen Euro der 2020 gebildeten Reserven, sagte er.

Vergangenen Monat hatte bereits der Präsident des Sparkassenverbands Bayern, Ulrich Reuter, in einem Bloomberg-Interview vor den Folgen der neuen Anforderungen gewarnt. Eine mittelgroße Sparkasse müsse mit jährlichen Extra-Belastungen im Kapitalbedarf von 10 bis 15 Millionen Euro rechnen. 

Leicht gesunkenes Betriebsergebnis bei den ostdeutschen Sparkassen
Bei den OSV-Sparkassen ist das Betriebsergebnis vor Bewertung in 2021 leicht auf 1,12 Milliarden Euro gesunken, vergleichen mit 1,16 Milliarden Euro zuvor, wie Boomberg News berichtet. Zu übermäßigen Ausfällen im Kreditgeschäft aufgrund der Pandemie sei es nicht gekommen. Mitglieder des Verbands sind die Sparkassen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. (kb)

 

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