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Offene Immobilienfonds: Portfolios werden nachhaltiger

Die Ratingagentur Scope hat die Nachhaltigkeitsausrichtung von 14 offenen Immobilienfonds untersucht. Das nachhaltigste Portfolio hat derzeit der Deka-ImmobilienEuropa. Zugleich weist dieser Fonds mit mehr als 83 Prozent die höchste Zertifizierungsquote auf.

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Der Anteil der Objekte mit einem der gängigen Green Building-Zertifikate - BREEAM, LEED, HQE und DGNB - in den Portfolios der betrachteten 14 Fonds hat sich seit 2013 signifikant erhöht. Dies gilt sowohl in Bezug auf die Objektanzahl als auch auf das Volumen: Im Jahr 2013 konnten rund 27 Prozent der Fondsobjekte eine Zertifizierung vorweisen. Ende 2017 waren es bereits 50 Prozent. Stellt man auf das Verkehrswertvolumen der Immobilien ab, erhöhte sich der Zertifizierungsanteil im gleichen Zeitraum von 37 auf knapp 60 Prozent.

Zertifizierungsquoten steigen 
Insgesamt haben die Anbieter offener Immobilienpublikumsfonds zum Ende des vergangenen Jahres die Nachhaltigkeit von 379 Objekte mit einem Verkehrswertvolumen von insgesamt rund 46 Milliarden Euro zertifiziert. Nahezu die Hälfte dieses Volumens entfällt dabei auf die Deka. Die Union Investment folgt mit rund 38 Prozent. Mit 83 Prozent bezogen auf das Verkehrswertvolumen verfügt der Deka-ImmobilienEuropa über die höchste Zertifizierungsquote der 14 betrachteten Fonds.

17 Teilaspekte im Nachhaltigkeitsscore von Scope berücksichtigt 
Im Rahmen des Ratings der offenen Immobilienfonds fließen Nachhaltigkeitsaspekte umfassend mit ein. Die Scope Analysten untersuchen unter anderem die Nutzung und Erzeugung erneuerbarer Energien, die durchschnittliche Entfernung der Immobilien zum öffentlichen Personen-Nahverkehr und die CO2-Emissionen. Die insgesamt 17 Teilaspekte werden zu einem Nachhaltigkeitsscore für das Immobilienportfolio verdichtet. Aktuell verfügt das Portfolio des Deka-ImmobilienEuropa über den höchsten Nachhaltigkeitsscore. 

Neun Verbesserungen im Score treffen auf fünf Verschlechterungen 
Im Vergleich zum Jahr 2013 haben sich die Nachhaltigkeitsbewertungen von nur fünf Portfolios verschlechtert. Neun Portfolios konnten hingegen höhere Bewertungen erzielen – ein Beleg für die steigende Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit sowohl im Investitionsprozess als auch im Rahmen der Bestandshaltung. (kb)

 

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