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Norwegens Staatsfonds wächst um 84 Mrd. Dollar dank Aktien-Aufstockung

Die angewandte "Buy the Dip"-Strategie im vierten Quartal 2018 hat sich für den norwegischen Staatsfonds, der aus Öl- und Gaseinnahmen gespeist wird, bezahlt gemacht. Der zirka eine Billion US-Dollar schwere Fond konnte ordentlich Performance generieren.

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Yngve Slyngstad, CEO des norwegischen Staatsfonds, hat Aktien zum richtigen Zeitpunkt aufgestockt.
© NBIM

Um ganze 84 Milliarden US-Dollar legte das Fondsvermögen im ersten Quartal 2019 zu, das sind umgelegt auf jeden Norweger 16.000 US-Dollar, nachdem man den Sell-Off im letzten Quartal des vergangenen Jahres optimal nutzte. Die Rendit betrug damit 9,1 Prozent, wie Bloomberg News berichtet. Dabei zogen die Aktienpositinen um 12,2 Prozent an, Anleihen um 2,9 Prozent und Immobilien um 1,7 Prozent. Oer Ende März 2019 zeigt die Asset Allocation 69,2 Prozent ktien, 28,0 Prozent Bonds und 2,8 Prozent Immobilien.

Aktienallokationsquote nun beinahe erreicht
Laut Yngve Slyngstad sei es ein herausragendes Quartal gewesen, dass in der Geschichte des Fonds den dritthöchsten bis dato beobachteten Quartalsertrag in Dollar und den höchsten in Norwegischen Kronen ablieferte. Von November bis Januar investierte der CEO fast 30 Milliarden US-Dollar in Aktien und nutzte damit den Preisrutsch im vierten Quartal 2018. Damit ist die Asset Allocation des Fonds nun nahe am 70-Prozent-Ziel, was die Aktienquote anbelangt. Die neuen Signale der Fed hätten zu einem großen Teil die Märkte getrieben, sagte Slyngstad auf der kürzlich in Oslo abgehaltenen Pressekonferenz. Das signalisierte Ende der Reihe von Zinsanhebungen hatte die Börsen in Feierlaune gebracht.

1,4 Prozent aller Aktien der Welt im Besitz 
MIt seinen riesigen Beständen gleicht der Fonds einem Supertanker, der nicht allzuviel Spielraum in der Taktik hat. Eine gewisse Beweglichkeit hat der Fonds in Bezug auf die Gewichtung der Indizes und kann auch in Grenzen von seinen Benchmarks abweichen.

Drei Prozent reale Rendite als Zielvorgabe
Diese Ziel wurde um einen Prozentpunkt 2017 nach Jahren rekordniedriger Zinssätze und negativer Bondrenditen abgesenkt. 2016 kam es angesichts schwächer Ölpreise erstmalig zu einem Mittelabzu aus dem Fonds, doch damit ist es jetzt vorbei. Größte Aktienpositonen zu Ende März 2019 waren Apple und Microsoft. Die Technologieaktien im Fonds stiegen um 17,6 Prozent, wobei der Beitrag Apples zum Anlageerfolg der größte war. Der größte Verliere soll die Swedbank sein, deren Kurs schwer unter Geldwäscheanschuldigungen litt. Regional betrachtet, kam die höchste Rendite aus China mit 20,3 Prozent, gefolgt von den USA mit 14,6 Prozent.

Anleihen und Immobilien
Größte Bondposition waren - wenig erstaunlich -  US-Treasuries, gefolgt von JGBs und deutschen Bunds. IM ersten Quartal 2019 tat die norwegische Regierung acht Milliarden Kronen in den Fonds, im Schlussquatal 2018 waren es noch 29 Milliarden Kronen gewesen. 

Mit der Ausweitung des Immobilienanteils werde man isch angesichts hoher Preise und eines geringeren Angebots mehr Zeit lassebn, hieß es. Doch solange man auf eine reale Rendite von mehr als drei Przent komme, seineImmobilien ein wichtiges ANlagefeld, sgate Slyngstad. Derzeit sei man an acht Standorten investiert, so der CEO weiter. In Berlin und Tokyo wünsche man sich eine Asuweitung der Engagements. (kb)



 

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