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NordLB-Bieterverfahren: Da waren's nur noch drei

Die NordLB hat am Sonntag die Gruppe der Bieter für eine Beteiligung an der Bank von vier auf drei eingegrenzt und will mit diesen Unternehmen weitersprechen. Das erfuhr Bloomberg von einem Informanten. Die Bank selbst hüllt sich in Schweigen.

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„Ich freue mich über die vier Angebote, die wir erhalten haben. Ich hätte mir aber auch gewünscht, dass ein strategischer Investor aus dem Landesbankensektor dabei gewesen wäre", sagte Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers am Mittwoch in einem Interview mit Bloomberg. Dem Land gehört -noch - die Mehrheit der Bank.
© Armin Frieling

Vier Angebote waren eingegangen, darunter sollen sich Cerberus Capital Management und Apollo Global Managemen befunden haben. Die NordLB muss sich rund drei Milliarden Euro beschaffen, um ihre Kapitaldecke zu stärken. Ein erheblicher Teil dieses Geldes wird wahrscheinlich von externen Investoren kommen müssen. Während die Bank die eingegangenen Angebote bewertet, ist sie offenbar auch noch offen für andere Offerten.  

Die Helaba, die sich letztlich gegen ein Angebot entschieden hatte, dürfte die Gespräche mit Niedersachsen fortsetzen und könnte an den Verhandlungstisch zurückkehren, hatte Bloomberg aus informierten Kreisen erfahren.

Der NordLB machen faule Schiffskredite zu schaffen
Für 2016 hatte sie einen Verlust von fast zwei Milliarden Euro ausgewiesen. Sie führte dies damals auf eine massive Aufstockung der Risikovorsorge für die Schiffsfinanzierung zurück, ausgelöst durch die Verschärfung der globalen Schifffahrtskrise. Das Non Performing Loan- (NPL)-Portfolio lag zum 30. September 2018 immer noch bei etwa 7,3 Milliarden Euro. (kb)

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