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Nomura: Sind asiatische Aktien weiterhin kaufenswert?

Min Feng, Senior Investment Spezialist Asia ex Japan bei Nomura Asset Management ist für asiatische Aktien positiv gestimmt. Welche Marktsegmente dabei besonders interessant sind, verrät Feng einerseits in einer Markteinschätzung und vor allem in ihrem Workshop am 11. Institutional Moeny Kongress.

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Min Feng, Senior Investment Spezialist Asia ex Japan bei Nomura Asset  Management: "Insbesondere das Gewinnwachstum und die attraktiven Bewertungskennzahlen sollten den Markt unterstützen."
© Uwe Nölke MENSCHENfotografie

Asiatische Aktien finden sich immer öfter auf den Kauflisten institutioneller Investoren. Vor allem die gute Performance des Jahres 2017 macht Lust auf mehr. Ob aber auch 2018 ordentliche Renditen abwirft, thematisiert Min Feng, Senior Investment Spezialist Asia ex Japan bei Nomura Asset Management in einer Markteinschätzung.

Ihrer Ansicht nach werde die positive Entwicklung Asiens 2017 auch dieses Jahr andauern, da die verschiedenen fundamentalen Faktoren weiterhin bestehen: Eine Verbesserung der globalen und regionalen Wirtschaft, stabile makroökonomische Daten in China und anhaltende
Gewinnsteigerungen bei asiatischen Unternehmen. "Darüber hinaus profitierten auch asiatische Aktien vom schwachen US-Dollar und starken Kapitalzuflüssen", erklärt Feng, und meint zur Bewertung. "Die steigenden Gewinne unterstützen weiterhin die Märkte und auch die Bewertungen sind nach wie vor attraktiv – insbesondere im Vergleich zu den
entwickelten Märkten. Insgesamt glauben wir, dass sich 2018 ähnlich wie 2017
entwickeln könnte, wenngleich das Ausmaß der Kursgewinne geringer sein
dürfte und mit einer höheren Volatilität zu rechnen ist."

Es gibt einige Risiken
Zu den wichtigsten potenziellen Risiken gehören über die Markterwartungen hinausgehende Zinserhöhungen in den USA, eine Eskalation geopolitischer Konflikte sowie eine möglicherweise harte Landung der Konjunktur in China.

Welche Länder sind am aussichtsreichsten?
Auf Länderebene bleiben Indien und Südkorea die bevorzugten Märkte. In Indien läuft der Aufschwung wieder an, seit sich die Auswirkungen der Bargeldsowie der Steuerreform gelegt haben. Südkoreas Aktienmarkt ist nach wie vor sehr günstig bewertet und dürfte weiterhin von der Erholung der Weltwirtschaft profitieren. "Bei der Einzeltitelauswahl sehen wir in Südkorea mehr Chancen als im ähnlich Technologie-lastigen Taiwan", erklärt Feng.

China war 2017 das Land mit der besten Wertentwicklung und Fengs konstruktiv-positive Einstellung zu dem Land bleibt unverändert. Ertragswachstum und solider Konsum wirken weiter unterstützend.

Thailand, Indonesien und Malaysia
Die kleineren südostasiatischen Märkte haben im abgelaufenen Jahr unterdurchschnittlich abgeschnitten. Laut Feng sieht insbesondere Thailand wieder attraktiv aus, da Ende 2017 die Trauerzeit für den ehemaligen König endet. Damit dürften die Konsumausgaben wieder steigen. "Angesichts günstiger Rohstoffpreise und Gewinnaussichten ziehen wir Indonesien und Malaysia den Philippinen und Singapur leicht vor. Unsere Untergewichtung in Hongkong haben wir verringert, da die Besorgnis über die Auswirkungen der US-Zinserhöhungen nachgelassen hat. Australien bleibt aufgrund fehlender fundamentaler Katalysatoren untergewichtet", erklärt Feng abschließend. (aa)


Feng hält am 11. Institutional Money Kongress am 28.2.2018, von 14:15 bis 15:00 Uhr einen Workshop über die Aussichten asiatischer Aktien und wird dabei ein ausführliches Update zu ihrer derzeitigen Markteinschätzung geben. Mehr Details sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie u.a. unten:

 

 

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