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NNIP verstärkt ESG-Integration in Investmentprozess

NN Investment Partners (NN IP) stellt sicher, dass seine Anlageentscheidungen auch auf Informationen zur ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit sowie einer guten Governance (Environmental/Social/Governance ESG) von Unternehmen beruhen.

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Jeroen Bos, Head of Equity Specialties bei NN Investment Partners
© NNIP

Dazu arbeitet NN IP nun mit der South Pole Group zusammen, einem führenden Beratungsunternehmen im Bereich Nachhaltigkeitslösungen. So erhält NN IP die besten verfügbaren Informationen zu Kohlendioxidemissionen von Unternehmen sowie ihrem Umgang mit Abfall und Wasser. Dieser wegweisende Schritt eröffnet NN IP in allen Anlageklassen genaue Einblicke in die Emissionswerte von Unternehmen. 

Unternehmen sind nun nach ihrer Effizienz im Bereich Nachhaltigkeit bewertbar

Der Klimawandel und der exzessive Abbau von natürlichen Rohstoffen werden sich voraussichtlich auch auf die Unternehmen weltweit auswirken. Firmen, die Ressourcen effizient einsetzen, sind weniger von negativen Schocks durch Rohstoffknappheit betroffen und dürften sich auch bei entsprechenden regulatorischen Änderungen besser entwickeln als ineffiziente Wettbewerber. NN IP ist ab sofort besser in der Lage, Unternehmen nach ihrer Effizienz im Bereich Nachhaltigkeit zu bewerten und die damit verbundenen Risiken und Chancen zu identifizieren. Dazu nutzt NNIP das Portfolio-Screening-Tool der South Pole Group*, das genau auf die Anforderungen von NN IP zugeschnitten wurde. 

Informationen zu den sogenannten Scope-1-, -2- und 3-Emissionen verfügbar

Jeroen Bos, Head of Equity Specialties bei NN Investment Partners: „Wir sind dafür verantwortlich, im besten Sinne unserer Kunden zu investieren. Für fundierte Anlageentscheidungen sind präzise Informationen unerlässlich. Die von der South Pole Group angebotene Lösung ist eine wichtige Ergänzung zu den anderen ESG-Informationen über Unternehmen und Länder, die wir von anderen Partnern und Brokern oder durch hausinterne Analysen erhalten. Da das Tool der South Pole Group Informationen zu den sogenannten Scope-1-, -2- und 3-Emissionen von Unternehmen liefert sowie Umweltdaten zu Wasser und Abfall, können wir die Qualität unserer Anlageentscheidungen weiter verbessern.“

NN IP hat den Anspruch, verantwortlich zu investieren

Zugleich will NN IP der steigenden Nachfrage seiner Kunden nach Produkten nachkommen, die solide Erträge mit reduzierten sozialen und ökologischen Risiken kombinieren. Dazu benötigt NN IP einen umfassenderen Einblick in die Risiken und Chancen der Unternehmen und Länder, in die das Haus investiert. Um nachvollziehen zu können, wie rohstoffintensiv Unternehmen und Länder sind, benötigt man ausführliche Daten zu den Kohlendioxidemissionen.

Alex Zuiderwijk, Senior Portfolio Manager Sustainable Investments bei NN Investment Partners: „Indem wir das ökologische Screening-Tool in unseren Anlageprozess integrieren, können wir uns ein vollständiges Bild von den Kohlendioxidemissionen der Unternehmen machen, in die wir investieren – und zwar über den aktuellen Markt-standard von Scope 1 und Scope 2 hinaus auch hinsichtlich Scope 3. Mit zuverlässigen Wasser- und Abfalldaten können wir unsere ökologische Risikoeinschätzung um zusätzliche relevante Kennzahlen erweitern. Gleichzeitig sind wir nun besser aufgestellt, um unseren Kunden ein ESG-Reporting zu liefern und künftigen Informationsbedürfnissen gerecht zu werden.“

Maximilian Horster, Partner Financial Industry bei South Pole Group: „Daten zur Kohlendioxid- und Klimabelastung von Portfolios werden in der Finanzindustrie zunehmend selbstverständlich. Eine führende Rolle nehmen aber jene Asset Manager ein, die über die zuverlässigsten und umfassendsten Kohlendioxid- und Umweltdaten verfügen.“ (kb)

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Über Scope 1, 2, und 3:

Scope 1 werden auch als direkte Treibhausgas-Emissionen bezeichnet und gelten als Emissionen aus Quellen, die im Besitz oder in der Kontrolle des Unternehmens stehen.

Scope 2 werden auch als indirekte Treibhausgas-Emissionen bezeichnet und gelten als Emissionen aus dem Verbrauch angekaufter Elektrizität, Wasserdampf oder anderen Energiequellen (wie z. B. gekühltes Wasser), die dem Unternehmen vorgelagert erzeugt werden.

Scope 3 werden auch als andere indirekte Treibhausgas-Emissionen bezeichnet und gelten als Emissionen infolge der Betriebsvorgänge eines Unternehmens, die nicht im unmittelbaren Besitz oder in der unmittelbaren Kontrolle des Unternehmens stehen. Scope 3 umfasst verschiedene Quellen von Treibhaus-Emissionen wie beispielsweise Fahrten der Mitarbeiter von und zur Arbeitsstelle, Geschäftsreisen, Vertrieb und Logistikleistungen durch Dritte, Weiterverarbeitung bezogener Waren, Emissionen durch die Verwendung verkaufter Produkte usw..

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