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Nikon will 3D-Spezialisten SLM kaufen: Aktie geht durch die Decke

Die japanische Nikon Corporation, weltbekannt für ihre Kameras, hat eine Offerte zur Übernahme der SLM Solutions Group vorgelegt. Sie bewertet den Lübecker Hersteller von 3D-Druckmaschinen mit rund 600 Millionen Euro.

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© momius / stock.adobe.com

Das Technologieunternehmen aus Tokio bietet 20 Euro je SLM-Aktie, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens hieß, die einen Bericht von Bloomberg News bestätigte. Zum Start des Xetra-Handels kletterte der Aktienkurs um 74 Prozent auf 19,80 Euro, nahe dem Gebotspreis.

Elliott war sechs Jahre an Bord
Der Kamerahersteller hat sich bereits 61 Prozent der Aktien gesichert - zum einen durch eine geplante Kapitalerhöhung, zum anderen durch Zusagen der SLM-Großaktionäre Elliott Investment Management, Ena Investment Capital und des SLM-Gründers Hans-Joachim Ihde.  Für Elliott endet mit der Übernahme die sechsjährige Beteiligung an SLM. Der Hedgefonds unter der Leitung des milliardenschweren aktivistischen Investors Paul Singer war seinerzeit eingestiegen, weil er auf die Erhöhung eines damaligen Angebots der General Electric für SLM gesetzt hatte.

Nun scheint die Übernahme zu gelingen
General Electric hatte nach einem Gebot von 38 Euro pro SLM-Aktie seine Übernahmepläne 2016 letztlich verworfen und stattdessen einen SLM-Konkurrenten gekauft. Elliott hat sich seitdem an mehreren Kapitalerhöhungen von SLM beteiligt, die der Einstellung von Mitarbeitern sowie der Finanzierung von Forschung und Entwicklung dienten.

Nikon baut mit der Übernahme seinen Geschäftsbereich digitale Fertigung aus, den der Konzern als Wachstumsmotor sieht. Im Fokus steht dabei der Markt für additive Metallfertigung. Das Übernahmeangebot von Nikon ist an keine Mindestannahmeschwelle gebunden. (kb)

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