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Nicolas Walewski, Alken: Das sind derzeit seine Lieblings-Aktien

Der Mastermind von Alken Asset Management stellte auf der Herbstkonferenz von ARC seinen vielfach ausgezeichneten Investmentansatz vor und nannte dabei jene europäischen Aktien, denen er die größten Kurszuwächse zutraut. Die stärkste Gewichtung hat übrigens ein deutsches Unternehmen.

Nicolas Walewski, Alken Asset Management
Nicolas Walewski, Alken Asset Management, hat in der Vergangenheit sein gutes Händchen beim Stock Picking bewiesen. Welche europäischen Aktien der derzeit favorisiert, sehen Sie in nachfolgender Chartgalerie.
 
© Sarah Weal / Institutional Money

Anlässlich der „ARC Herbstkonferenz“ von Absolute Return Consulting in Wien präsentierte Nicolas Walewski, Gründer und CEO der rund 3,3 Milliarden Euro an verwalteten Assets schweren Londoner Investmentboutique Alken Asset Management, seine diversen Aktienfonds und erläuterte seine Überlegungen bei der Einzeltitelauswahl.

Das aktuelle Marktumfeld für Aktieninvestments erachtet der Napoleon-Nachfahre Walewski als konstruktiv, da die Anlegerstimmung schlecht, die Zinsen niedrig und vor allem viel Geld an der Seitenlinie wartet, um investiert zu werden.

Probleme bereitet Walewski derzeit aber der Trend, dass Investorengelder derzeit bevorzugt in Growth und Quality-Aktien fließen und dadurch Substanzaktien das Nachsehen haben. Da Walewski tendenziell eine High Conviction Unconstrained Value-Strategie garniert mit einem „GARP“-(Growth at an Reasonable Price)-Ansatz verfolgt, lag er mit seinen Flaggschifffonds, dem Alken European Opportunities 2018 und auch Year-to-Date hinter der Benchmark Stoxx Europe 600 Net Return.

Diesen aufgrund einer hohen Active Share-Quote spürbaren Tracking Error von zuletzt 7,74 Prozent müssen Investoren aber akzeptieren, um mittel- bis langfristig von den Outperformance-Qualitäten Walewskis profitieren zu können: So erzielte der Alken Opportunities seit Auflage 2006 bis Ende August 2019 eine Rendite von 141 Prozent, während die Benchmark nur etwas mehr als 80 Prozent zulegen konnte. Das sind fast 61 Prozent Outperformance, die sich Walewski mit einer Management Fee von 1,5 Prozent per anno sowie einer Outperformance Fee von zehn Prozent honorieren lässt.

Die Überrenditen erzielen Walewski und sein Co-Manager Marc Festa mit intensiver, fundamentaler Unternehmensanalyse. Immerhin macht das hauseigene, gut aufgestellte Research-Team rund 1800 Meetings mit Unternehmen pro Jahr und tätigt viele Reisen, um die besten Aktien zu finden. „Über ein tiefe Einsicht bzw. ein hohes Wissen über unsere Aktien können wir High Conviction Portfolios erstellen, die auf lange Sicht Investoren hohen Renditen bringen“, betonte Walewski. Daher kauft er nunmehr auch Aktien, die am ersten Blick aufgrund höherer Bewertungen als Growth-Titel gelten, sich bei näherer Analyse jedoch als interessante „Substanzaktien“ erweisen.

Welche Aktien derzeit zu Walewskis Top-Picks gehören, erfahren Sie in der Bildergalerie oben. (aa)

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