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Nicht nur fehlende Alternativen sprechen 2020 für Aktien

Das Schweizer KI-Start-Up Private Alpha erreichte mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz eine höhere Prognosekraft durch die hauseigenen Indikatoren und konnten dies eindrücklich nach nicht einmal 12 Monaten im Live-Betrieb diesen Sommer und Herbst unter Beweis stellen.

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Für erfolgreiche Börseninvestments wird es auch weiterhin von zentraler Bedeutung sein, auf die richtigen Finanzmarktindikatoren zu setzen. "Hätte man etwa auf Verkaufssignale, wie die „Inverse Zinskurve“ der zweijährigen  zur zehnjährigen US-Staatsanleihe gesetzt, die vor einer drohenden Rezession in den vergangenen Sommermonaten warnte, wäre man ganz böse auf dem falschen Fuss erwischt worden. Genau aus solchen Gründen haben wir unser hochmodernes KI-optimiertes Risikoüberwachungssystem entwickelt", sagt Christoph Gum, CEO von Private Alpha Switzerland.
© Private Alpha Switzerland AG

"Alle Strategien des Hauses liegen im Gewinn, und dies mit zum Teil deutlich kürzeren Verlustphasen als die betreffenden Benchmarks", freut sich Christoph Gum, CEO von Private Alpha, gemeinsam mit seinem Team. Alle Strategien haben 2019 positive Renditen erwirtschaftet, das will man auch in 2020 erreichen und seinen Investoren dabei wieder den maximalen Schutz durch eine hochmoderne KI-Risikoüberwachung zur Verfügung stellen.

Über die DAX-Indikatoren des Private Alpha Algorithmic Robo Fonds
Private Alpha konnte 2019 mit diesem Fonds eine Rendite von 17,5 Prozent erreichen. Damit hat man im ersten vollen Jahr seit Auflage eine Spitzenposition in der betreffenden Morningstar Peergroup erreicht. Darin werden 750 Fonds mit einer vergleichbaren Investmentstrategie verglichen. Gum dazu: "Auf Sechs-Monatssicht haben wir einen sehr guten elften Platz erreicht. Dies zeigt deutlich, wie anspruchsvoll das gesamte Jahr war, da unsere Strategie nicht die volle Performance des DAX von 25 Prozent erreichte. Viele Anlageprofis haben durch das Jahr hohe Cashbestände gehalten, da die Chance für Kursrückschläge als zu hoch eingeschätzt wurde. Auch wir haben im Januar und Februar hundert Prozent Kasse gehalten, da unser Modell eine Risikosituation anzeigte. Im Nachhinein war es ein zu konservatives Signal, aber nur ein sehr kurzes, da wir in den folgenden zehn Monaten bis zum Jahresende mit hoher Überzeugung die volle DAX Rendite sicherstellen konnten und damit 2019 äußerst positiv abgeschlossen haben."

Ausblick 2020
Die wichtigste Frage für 2020 lautet, wie lange das perfekte Umfeld für Aktien anhalten kann.  Das DAX-Modell berechne weiterhin ein klares Kaufsignal, da momentan alle Unterindikatoren positiv seien, so Gum weiter. Einem guten Jahresstart stehe daher nichts im Wege. 

Ein wichtiger Indikator, wie lange die Aufschwungphase noch andauern kann, ist Private Alphas Währungsindikator. Gum dazu: "Gerade die aktuelle Entwicklung des US-Dollar zum Euro muss sehr genau beobachtet werden. Aus dem Ein-Jahres-Chart lässt sich eine Wendeformation erkennen. Sollte der US-Dollar also in den nächsten Monaten wieder schwächer tendieren und den aktuellen Trend beschleunigen, wäre das definitiv ein Warnzeichen." 

Noch ist es aber noch nicht so weit und gerade das erste Quartal dürfte daher für weitere Kursteigerungen gut sein und den DAX deutlich gegen 14.000 Punkte hinaufführen, da auch Private Alphas Inflations- und Zinsindikatoren noch auf Monate hinaus im grünen Terrain verbleiben könnten. Die Notenbanken werden in 2020 zusätzlich im Nullzinsumfeld expansiv bleiben, und steigender Inflationsdruck ist aktuell nicht auszumachen.

Auf die Monatssignale achten!
Zusammengefasst wird es in 2020 sehr wichtig werden, die monatlichen Signale genau zu beachten. "Unser Modell soll uns primär vor einem Börsencrash bewahren, der aktuell nicht in Sicht ist. Wir könnten uns aber gut vorstellen, dass wir in den nächsten Monaten, wie oft in späten Bullenmärkten, in eine Übertreibungsphase mit stark steigenden Kursen hineinlaufen könnten. Wir erwarten, dass wir dann von unseren Indikatoren ein Ausstiegssignal erhalten würden. Im Jahr 2001, 2007 und 2012 hat es geklappt. Wir sind gespannt ob 2020 wieder ein solches Jahr wird oder ob es ein weiteres „long only Jahr“ wird", sagt Gum.

Globale Risikoüberwachung des Private Alpha AI Global Opportunity Funds
Die ersten zwölf Monate des neuen Private Alpha AI Global Opportunity Fonds haben exzellent begonnen und wurden genauso auch abgeschlossen, trotzdem blieb auch dieser Fonds von einigen schwachen Monaten nicht verschont. Das KI-unterstützte Indikatorenmodell lieferte zu Beginn des Fonds im Dezember 2018 genau das, was man erwartete, es schützte das Kapital vor Verlusten. Die Märkte verloren über zehn Prozent, der Fonds nur 0,5 Prozent. Die Absicherung bis Anfang März 2019 entpuppte sich dann im Nachhinein als zu konservativ. Gum führt aus: "Für uns ist es aber elementar, dass unser Risikosystem hier funktioniert hat. Den eins ist sicher: die nächste Korrektur oder sogar Börsenbaisse wird kommen und jeder, der dann eine aktive Absicherungsstrategie zur Verfügung hat, wird auf der Gewinnerseite stehen."

Einzelpositionen
Diese werden nach einen klar definierten regelbasierten Algorithmus ausgewählt. Das dieser Algorithmus hohe Trefferquoten aufweist, zeigen die Renditen der einzelnen Aktien. Top-Performer waren: Varta +51 Prozent; The Trade Desk +41 Prozent; Alteryx +36 Prozent sowie Ansys & Synopsis +32 Prozent. Über die vielen anderen Gewinner wie Microsoft und Visa freut man sich nicht minder, denn sie sind die Basis für unsere Anlagestrategie, um dauerhaft und wiederholbar überdurchschnittliche Ergebnisse zu erzielen.

Low-Performer waren Wirecard  (-29 Prozent) und Zscaler (-43 Prozent). Beiden trauen Gum und Kollegen 2020 ein Comeback zu, man hält daher weiter an den Firmen fest. Bestätigen sich die veröffentlichen Quartalszahlen, sollte erhebliches Kurspotential bestehen. "Wir haben aktuell nicht vor, diese Werte mit Verlust zu verkaufen", so Gums Résumé.

Ausblick 2020
Das KI-unterstütztes Indikatorenmodell überwacht ständig die wichtigsten Weltregionen. Aktuell sind alle globalen führende Aktienmärkte im Bullenmodus, wie die Grafik des Caesar-Tools zeigt. Auch China hat nun als letztes Land das Baisse-Terrain verlassen und die Anleger im Reich der Mitte fassen wieder vertrauen.

Das Portfolio bleibt derzeit primär mit US-, Euro- und Schweizer Titeln bestückt. Gum dazu: "Wir setzen aber auch auf erste Win-Win Situationen von chinesischen Titeln, die an den US-Börsen gelistet sind. So haben wir im Dezember mit Baidu den ersten China Wert aufgenommen, der sich auch gleich mit +12 Prozent gut eingefügt hat. Wir können uns daher vorstellen, weitere interessante Werte zuzukaufen. Titel wie Tencent und Alibaba analysieren wir aktuell, da sie im Vergleich zu den teureren US-Pendants interessante Bewertungen aufweisen. Generell halten wir an unseren aktuellen Titeln fest und warten die Quartalszahlen unserer Einzelwerte ab. Überzeugen diese, halten wir sie weiter im Portfolio, enttäuschen sie, werden diese durch stärkere Firmen ersetzt. Wir bleiben unseren Regeln treu und investieren nur in die besten Wachstumsfirmen mit überzeugenden Chance/Risiko Verhältnissen. Auch wenn wir in den Sommermonaten eine schwächere Phase hatten und einige Werte enttäuschten, zeigt das Q4 wie schnell sich das Blatt wieder wenden kann."

Private Alpha ist von der Prognosekraft seiner Aktienselektion überzeugt – gerade Investoren, die gerne in Wachstumsaktien anlegen wollen und einen längerfristigen Anlagehorizont mitbringen, werden im neuen Jahr sehr viel Freude mit unserer Strategie haben, meint Gum. Und: "Falls wir auf die nächste Baisse zusteuern, sollte unser KI-Risikosystem Caesar uns rechtzeitig warnen." Dann können Sie die Investoren entspannt zurücklehnen und die Systeme weiter für sich arbeiten lassen.

AI-Certificate auf Schweizer Aktienmarkt
Der Start des AI-Zertifikats von Private Alpha auf den Schweizer Aktienmarkt (SMI), in Zusammenarbeit mit Vontobel läuft wie an der Schnur gezogen nach oben. Man liegt hier nach vier Monaten mit (+3,7 Prozent) im Plus und konnten somit in den schwankenden Märkten ein geradezu ideales Risiko/Rendite-Ratio erreichen, indem man die Volatilität p.a. auf knapp sechs Prozent reduzierte. Caesar prognostiziert weiter ein positives Umfeld für den SMI. Private Alpha bleibt daher long. (kb)

 

 

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