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Neueste sentix-Umfrage signalisiert weitere Schwäche

Investoren sollten sich auf ungemütlichere Zeiten einstellen, der von sentix erhobene Gesamtindex für die Konjunktur in Euroland fällt im Januar zum fünften Mal in Folge auf mittlerweile minus 1,5. Auf Politik und Notenbanken sollten Investoren nicht hoffen.

Manfred Hübner
Manfred Hübner, sentix
© sentix

Konjunkturell beginnt laut sentix das neue Jahr wie das alte Jahr endete: die Sorgenfalten auf der Stirn der Anleger über die gesamtwirtschaftliche Verfassung sind Anfang Januar 2019 größer geworden. Für die wichtigen Wirtschaftsregionen der Welt weisen die sentix Konjunkturindizes einen nochmaligen leichten Rücksetzer auf. In Euroland sinkt der Gesamtindex von -0,3 auf -1,5 Punkte, was den fünften Rückgang in Folge und den tiefsten Stand seit Dezember 2014 bedeutet.

Der Rückgang betrifft sowohl die Lage- und die Erwartungseinschätzung der von 3. bis 5. Januar 2019 998 Befragten, darunter 252 Institutionelle. Die Lage fällt ebenfalls zum fünften Mal auf den niedrigsten Wert seit Januar 2017. Die Erwartungen sinken auf den tiefsten Stand seit August 2012, als Mario Draghi durch seine berühmte „whatever it takes“-Rede die zwischenzeitliche Stabilisierung der Eurozone einleitete (siehe Grafik).

Euroland: Nahe der Stagnation

Politik und Zentralbank unterschätzen Situation
Mit diesen Daten rückt die Eurozone gefährlich nahe an eine Stagnation heran. „Denn weder die Politik noch die Zentralbanken scheinen wirklich schon das Ausmaß dieses Dynamikverlustes begriffen zu haben“, schreibt sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner. Zwar stehe die Einigung der EU-Kommission mit Italien im Handelsstreit auf der Habenseite. Doch der anhaltende Protest der Gelbwesten in Frankreich könnte schwerer wiegen.

Der mögliche „harte Brexit“ sowie die fehlende Unterstützung durch die Weltwirtschaft bleiben Belastungsfaktoren.

Von den Notenbanken erwarten die Anleger jedenfalls keine schnelle Schützenhilfe. Das Themenbarometer „Notenbank-Politik“ fällt sogar leicht von -7,25 auf -8,5 Punkte, also nach wie vor eher eine Belastung für die Rentenmärkte.

„Und dies, obwohl die Anleger ihre unmittelbare Besorgnis über die Inflation im Zuge der scharfen Ölpreiskorrektur deutlich reduziert haben. Das entsprechende Themenbarometer klettert auf -4,25 (von -11,5), den höchsten Wert seit März 2016!“, warnt Hübner abschließend. (aa).

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