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Neue Idee: Kommt jetzt die Super-Deka statt der Super-Landesbank?

Michael Ermrich, der geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, hat sich für die Schaffung eines Spitzeninstituts der Sparkassen ausgesprochen und dabei die DekaBank als Kern-Institut in einem solchen Szenario ins Spiel gebracht.

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Michael Ermrich, Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbands
© OSV

"Eine Möglichkeit wäre es, die DekaBank zum Zentralinstitut der Sparkassen auszubauen, welches dann wichtige Aufgaben für die Sparkassen übernimmt, die heute noch bei den Landesbanken liegen", sagte er am Donnerstag in einem Interview mit Bloomberg News in Berlin. Die Dekabank gehört den Sparkassen schon heute zu 100 Prozent.

Bundesländer als Fusionsbremser mit starken Eigeninteressen
Seit Monaten wird im Sparkassen-Sektor eine Fusion von Landesbanken zu einem Zentralinstitut diskutiert, der Super-Landesbank. Gegen solche Pläne hatten sich allerdings einige Landesbanken-Eigner gewehrt. Fritz Kuhn, der Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, die 19 Prozent an der LBBW hält, sprach etwa von einem "nicht kalkulierbaren Abenteuer". Vor allem Bundesländer sind es, die neben den Sparkassen zu den Eignern der Landesbanken zählen.

"Die Schaffung eines Zentralinstituts der Sparkassen aus einer Fusion von Landesbanken wird schwierig, weil die Länder neben den Sparkassen hier ebenfalls Eigner sind und sich die Interessen durchaus unterscheiden", sagte Ermrich. Die Länder würden die Landesbanken für Wirtschaftsförderung nutzen. Darüber hinaus gehe es auch um Fragen wie Arbeitsplätze und Standorte.

Fusion Helaba - DekaBank als wenig chancenreiche Alternative
Der Option, ein Spitzeninstitut aus einem Zusammengehen von Helaba und DekaBank zu schaffen, misst Ermrich momentan ebenfalls weniger Chancen bei: "Ich sehe zur Zeit keine Bereitschaft in der Gruppe für eine Fusion von DekaBank und Helaba zu einem Spitzeninstitut der Sparkassen, da dann wieder die Länder als Eigner beim fusionierten Institut dabei wären".

Helmut Schleweis, der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), wirbt seit Monaten für ein Spitzeninstitut. Erst Anfang März zeigte er sich bei einer Veranstaltung in Frankfurt zuversichtlich, dass die Schaffung eines solchen Instituts gelingen werde.

Fest steht Ermrich zufolge: "Aufgaben wie die Zahlungsabwicklung und die Unterstützung beim Auslandsgeschäft sowie Verbundgeschäft lassen sich mit einem zentralen Institut erledigen". (kb)

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