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Neue britische Premierministerin: Das sind die Folgen für die Märkte

Die Agenda von Regierungschefin Liz Truss könnte die Inflation im Vereinigten Königreich weiter anheizen, sagt Vermögensverwalter Thilo Wolf von BNY Mellon Investment Management. Und er erklärt, was das für Anleger bedeutet.

Liz Truss, britische Premierministerin
Liz Truss, britische Premierministerin
© Hollie Adams / Bloomberg

Die neue britische Premierministerin Liz Truss könnte mit ihrer Politik den Trend der Teuerung weiter verstärken, fürchtet Thilo Wolf, Deutschlandchef von BNY Mellon Investment Management. "Wenn Liz Truss sich dafür entscheidet, die Einkommen – durch Steuersenkungen und Erhöhung von sozialen Leistungen – zu erhöhen, wird dies den Aufwärtsdruck auf die Inflation verstärken", warnt der Finanzexperte. 

Anleihen und Währung im Fokus 
Die Renditen von Staatsanleihen könnten nach seiner Ansicht etwas steigen. Allerdings habe der Markt sich schon auf die Wahl der Favoritin eingestellt und entsprechende Anpassungen bereits in weiten Teilen vorweggenommen. Die Auswirkungen der Wahl auf das Pfund Sterling sind nach Einschätzung von Wolf differenzierter.

Nachdem sich die britische Währung in diesem Jahr bisher eher schwach entwickelt habe, könnten weitere öffentliche Ausgaben, Steuersenkungen und höhere relative Zinssätze einen "kurzfristigen Impuls" für den Währungskurs bedeuten. Im Vereinigten Königreich herrsche aber nach wie vor große Unsicherheit, vor allem in Bezug auf die Teuerung. "Daher wird jede Klarheit, die die neue Premierministerin Liz Truss schaffen kann, und die ihrerseits ein gewisses Maß an Kontrolle über ihre politische Agenda demonstriert, wahrscheinlich ein positiver Treiber sein", vermutet der Finanzexperte.

Finanzierung noch offen 
Liz Truss hat eine ganze Reihe von Maßnahmen angekündigt: Sie will Steuern senken und die fiskalischen Sparmaßnahmen der Vorgängerregierung lockern. Außerdem will sie vor allem mit Blick auf die gestiegenen Energiepreise und Lebenshaltungskosten weitere Entlastungen für Geringverdiener, Rentner und andere Leistungsempfänger auf den Weg bringen. Auch eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer ist geplant. Wie das alles finanziert werden soll, ist allerdings noch offen. "Ein vernünftiger Plan würde das Pfund wahrscheinlich stützen", so Wolf. (fp)

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