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Natixis IM: Hausse geht weiter, Unternehmen müssen aber liefern

Natixis Investment Managers ist für den Aktienmarkt optimistisch gestimmt, hofft aber, dass die Kursgewinne durch fundamental gute Zahlen der Unternehmen untermauert werden. Eine Zinssenkung ist wenig wahrscheinlich, dafür stehen Investoren unter Kaufdruck und nutzen jede Korrektur zum Einstieg.

Esty Dwek, Senior Investment Strategist bei Natixis Investment Managers
Esty Dwek, Senior Investment Strategist bei Natixis Investment Managers
© Natixis Investment Managers

Esty Dwek, Head of Global Market Strategy bei Natixis Investment Managers, hat gute Nachrichten für Investoren. Sie sieht in der globalen Wirtschaft wieder zarte Pflänzchen des Wachstums und hält daran fest, dass eine Rezession nicht unmittelbar bevorsteht. In ihrem aktuellen „Capital Market Pulse“ schreibt die Chefstrategin der Beratungsgruppe „Dynamic Solutions“ des globalen Investmenthauses: „Wir gehen davon aus, dass sich in den kommenden Quartalen eine Stabilisierung des Wachstums einstellen wird, angeführt von den USA und China, wo die Daten bereits auf Verbesserungen hinweisen."

Das verarbeitende Gewerbe bleibe Dwek zufolge weltweit schwach, aber Dienstleistungen, Arbeitsmärkte und die Verbraucher halten stand, und gezielte Konjunkturmaßnahmen in China sowie die Unterstützung durch die Fed in den USA führen zu verbesserten Aussichten.

Zinsmeinung gegen den Konsens
Nach einem sehr friedlichen Fed-Meeting rechnen die Märkte sogar damit, dass der nächste Schritt eine Zinssenkung sein wird, und dass er noch in diesem Jahr kommen wird. Daran glaubt Dwek aber nicht. Mit einer Stabilisierung des Wachstums, einer Inflation, die sich angesichts höherer Energiepreise und eines starken Arbeitsmarktes voraussichtlich nach oben bewegen wird, erscheint es verfrüht, eine Zinssenkung zu erwarten. "Dennoch glauben auch wir, dass die großen Zentralbanken während des gesamten Jahres 2019 die Zinsen nicht erhöhen werden.“

Zahlreiche Risiken drohen
Vor diesem Hintergrund würde sich die Erholung der Aktienmärkte fortsetzen, wenn auch langsamer als zu Beginn des Jahres. Dennoch seien kurzfristige Korrekturen wahrscheinlich, ebenso wie eine höhere Volatilität, da viele Risiken nach wie vor existent seien – etwa das schwache Wachstum in Europa, der Brexit oder die nächste Schuldenobergrenze in den USA.

„Eine anhaltende Rallye braucht die fundamentale Unterstützung durch ordentliches Wachstum der Unternehmensgewinne“, so Dwek.

Investoren haben Kaufdruck
Zunächst jedoch seien die Kapitalzuflüsse noch verhalten gewesen, so dass nach der verpassten Rally noch immer viel Cash am Rande des Spielfelds stehe, was dazu beitragen sollte, die Korrekturen relativ flach und kurzlebig zu halten. (aa)

 

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