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Natixis IM: Einstieg zu früh, Rezession kann wesentlich stärker werden

Für größere Investments in risikobehaftete Assets sei es zu früh, da die Rezession stärker werden könnte, als derzeit von den Marktteilnehmern eingepreist ist, warnt der Head of Global Market Strategy von Natixis Investment Managers.

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© Gorodenkoff / stock.adobe.com

Nach Ansicht von Mabrouk Chetouane, Head of Global Market Strategy bei Natixis Investment Managers unterschätzen die Märkte noch immer die Entschlossenheit der Zentralbanken, die Inflation zu neutralisieren. Chetouane sieht die aktuellen Zinsniveaus deshalb noch nicht als den Höhepunkt des Zyklus; die Inflationsraten seien noch lange nicht mit den Zielen der Zentralbanken vereinbar. Erst in der ersten Hälfte des Jahres 2023 dürfte die Anpassung der Märkte an die veränderten Bedingungen abgeschlossen sein.

„Eine unerwartet starke Abschwächung der Konjunktur kann nicht ausgeschlossen werden, da sich die finanziellen Bedingungen weiter verschärfen dürften. Vor diesem Hintergrund dürften wir Spitzenwerte bei der Volatilität erleben, bis der Tiefpunkt der Märkte erreicht ist. Erst dann werden sich Einstiegsmöglichkeiten in Anleihen und Aktien bieten", prognostiziert Chetouane.

In der Zwischenzeit hält Natixis IM im Rahmen einer defensiven Strategie europäische inflationsindexierte Anleihen mit kurzer Laufzeit und reale Vermögenswerte, deren Erträge angemessen an Preissteigerungen gekoppelt sind, wie z. B. Infrastrukturprojekte, für interessant. "Erst wenn die Inflation greifbare Anzeichen einer Verlangsamung zeigt, und die Zentralbanken ihre Geldpolitik ändern, können wir die Portfolios wieder in offensivere Segmente investieren", hält Chetouane fest. (aa)

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