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Steigendes Interesse am Biotechsektor

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Der Biotechsektor verzeichnet im 3. Quartal Kapitalzuflüsse. Im Rahmen des aktiven Anlagestils setzt BB Biotech neue Schwerpunkte im Portfolio und investiert vermehrt in neue Technologien mit Wachstumspotenzial.

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Nachhaltigkeit messen: Engagement und Intentionalität berücksichtigen!

Nachhaltigkeitsratings von Fonds könnten verbessert werden, wenn sie das Engagement des Investors und die Intentionalität der Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit berücksichtigen würden, sagt Jeroen Bos, Head of Equities bei NN Investment Partners (NN IP).

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"Ein besseres Berichtswesen, größere Transparenz, die zunehmende Zahl an Datenquellen und standardisierte Messmethoden werden in den kommenden Jahren Verbesserungen bei der Messung von Nachhalgtigkeit bringen", sagt Jeroen Bos von NN IP.
© NN IP

Verantwortungsbewusstes Investieren und die ESG-Integration halten zunehmend Einzug in die Investmentwelt und werden Mainstream. In diesem Zuge verlagert sich der Blick immer mehr auf die tatsächliche Wirkung, den sogenannten Impact, den Unternehmen auf die Gesellschaft und die Umwelt haben.

Wie misst man Impact wirklich?
Die Messung des Impacts stellt für Analysten immer noch eine Herausforderung dar, doch ein besseres Berichtswesen, größere Transparenz, die zunehmende Zahl an Datenquellen und standardisierte Messmethoden werden in den kommenden Jahren Verbesserungen bringen. Auch Fondsratings, die die Nachhaltigkeit von Fonds bewerten, könnten nach Ansicht von NN Investment Partners methodisch deutlich verbessert werden, wenn sie erstens das Engagement des Investors und zweitens die Intentionalität der Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit berücksichtigen würden.

SDGs als Impact-Benchmark
Mit ihrer Einführung im September 2015 durch die Vereinten Nationen haben die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) den Impact von Kapitalanlagen stärker in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Diese 17 Ziele sind darauf ausgerichtet, die Armut zu beenden, die Erde zu schützen und Wohlstand für alle sicherzustellen. Sie sind heute die am meisten anerkannte Impact-Messlatte.

Impact von Kapitalanlagen kann unterschiedlich gemessen werden
Heute gängig sind die Messung der CO2-Bilanz, des Wasserverbrauchs und sozialer Faktoren wie der Anzahl der Menschen, die durch die Unternehmensaktivität Zugang zu Finanz- oder Gesundheitsdienstleistungen erhalten. Diese Methode kann man auch bei der Benchmark anwenden. Somit ermöglicht sie einen relativen Vergleich von Portfolio und Benchmark. Zum Beispiel liegen die gewichteten CO2-Emissionen des Portfolios des NN (L) European Sustainable Equity Fonds bei 38.197 Tonnen pro Jahr, basierend auf seinen Assets under Management von 323 Millionen Euro. Zum Vergleich: Die entsprechenden CO2-Emissionen des MSCI Europe Index liegen bei 205.966 Tonnen. Die CO2-Einsparung des Portfolios gegenüber dem Index entspricht den jährlichen CO2-Emissionen von durchschnittlich 7.456 Haushalten.

Einbeziehung von Engagement Intentionalität des Investors angeregt
Nach Ansicht von Jeroen Bos wäre es zudem sehr hilfreich, wenn Nachhaltigkeitsratings von Fonds erstens das Engagement des Investors und zweitens die Intentionalität der Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit in ihre Betrachtung einbeziehen würden.

Engagement
Engagement beschreibt die Pflicht der Investoren, ihre Stellung als Eigentümer zu nutzen, um die Unternehmen anzuregen, ihren Impact auf die Gesellschaft und die Umwelt zu verbessern, indem sie beispielsweise ihre CO2-Bilanz, ihren Wasserverbrauch oder ihren sozialen Impact verbessern. Wissenschaftliche Studien belegen, dass ein solches Engagement und entsprechende Optimierungen des Unternehmens die Nachhaltigkeit seines Geschäftsmodells erhöhen und die Wertentwicklung steigern kann.

Intentionalität
Intentionalität befasst sich mit der Frage, ob Unternehmen mit ihren Produkten und Dienstleistungen sowie der Art und Weise, wie sie in der Gesellschaft agieren, tatsächlich beabsichtigen, Gutes zu tun. Diese Intentionalität unterstützt ebenfalls die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells eines Unternehmens. Jeroen Bos: „Wir als Investoren können durch unser Engagement und die Ausübung unserer Pflichten als Eigentümer der Unternehmen, in die wir investieren, eine Win-Win-Situation für die Investmentportfolios unserer Kunden und zugleich für die breite Gesellschaft schaffen. (kb)

 

 

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