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Nachgefragt (2): So gehen Asset Manager mit der Corona-Krise um

Wie Investmentgesellschaften ihre Vertriebsbetreuung und ihr Marketing an die Corona-Krise anpassen und mit welchen innovativen Konzepten sie professionelle Investoren in diesem herausfordernden Umfeld unterstützen, hat INSTITUTIONAL Money in Erfahrung gebracht.

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D E K A B A N K

Sehen Sie infolge der Corona-Krise einen erhöhten Informationsbedarf von Seiten Ihrer institutionellen Kunden, falls ja, wie lauten die häufigsten Anfragen?

Ja, die Kunden interessieren sich vermehrt für Informationen zu den Märkten beziehungsweise detaillierten Entwicklungen einzelner Asset Klassen.
 
Haben Sie für 2020 einen oder mehrere Vertriebsschwerpunkte festgelegt, falls ja, welche sind das?
Wir fokussieren uns vor allem auf Quant-Strategien im Aktien- und Rentensegment sowie auf europäische Credits.
 
Hat sich Ihre Vertriebs- und Marketingplanung für 2020 infolge der Corona-Krise geändert, falls ja, in welcher Form?
Der Situation geschuldet wird der Fokus auf digitale Kommunikation verstärkt. Video- und Telefonkonferenzen anstelle persönlicher Termine. Diese gestalten wir möglichst effizient vom Zeitaufwand und in kurzen Abständen, um eine aktuelle Informationsversorgung zu gewährleisten.
 
Welche Produkte bzw. Strategien empfehlen Sie für das aktuelle Marktumfeld?

Wir empfehlen aktuell den Auf- oder Ausbau von Positionen an den Creditmärkten und risikoreduzierte Aktienstrategien.
 
Wie kommen Sie im Marketing bzw. der Kundenbetreuung mit Heimarbeit zurecht?

Aufgrund moderner Techniken und dem Engagement der Mitarbeiter funktioniert es hervorragend.
 
Werden Sie Ihre Online-Betreuungskapazitäten (Video-Konferenzen, Webinare etc.) weiter ausbauen?
Das hängt von der weiteren Entwicklung in der Coronakrise ab. Persönliche Kontakte und Termine sind uns wichtig, daher wird der Fokus in der Zukunft weiter darauf liegen. Wenn dies aufgrund der Vorgaben nicht möglich ist, werden wir selbstverständlich unseren Kundenservice mit Online-Angeboten weiter ausbauen.
© Deka Bank

Beim morgendlichen Kaffee die Agenden des Tages mit Kollegen durchgehen und anschließend rasch weiter zum ersten Außer-Haus-Termin. Danach steht ein Meeting im Restaurant auf dem Plan, und am Nachmittag folgt noch ein wichtiges Strategiegespräch mit dem Chef: Was bis Mitte März 2020 selbstverständlich war, ist mittlerweile nur noch eine Erinnerung. Praktisch alle Seminare, Konferenzen und sonstigen Vertriebsevents sind abgesagt, unzählige Angestellte arbeiten vom Homeoffice aus, und Kundentermine finden – wenn überhaupt – nur noch online statt. Die Corona-Pandemie stellt den traditionellen Finanzvertrieb auf die Probe.

INSTITUTIONAL Money hat dutzende Asset Manager gefragt, wie sie ihre Vertriebs- und Marketingaktivitäten an die neue Situation angepasst haben. In einer mehrteiligen Reihe stellt die Redaktion in den kommenen Tagen die Konzepte der Investmentgesellschaften en détail vor. Den nächsten Teil in der Serie finden Sie in der Klickstrecke oben(cf)

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