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N26 in neuer Finanzierungsrunde wohl 10 Milliarden US-Dollar wert

N26 GmbH führt Gespräche mit Investoren, um mehrere hundert Millionen US-Dollar einzusammeln, teilten mit der Angelegenheit vertraute Personen Bloomberg News mit. Die Runde könnte das deutsche Fintech mit etwa 10 Milliarden US-Dollar bewerten.

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Banking via Smartphone
© Bloomberg / Bloomberg News

Das Unternehmen, das prominente Unterstützer wie die Milliardäre Peter Thiel und Li Ka-Shing besitzt, arbeitet mit Beratern zusammen, um frisches Geld einzusammeln. Dabei würde ihm eine viel höhere Bewertung zugebilligt als bei seinen bisherigen Finanzierungsrunden, sagten die Informanten. Es könnte die letzte Runde vor dem Börsengang der Bank sein.

Mehr wert als die Commerzbank?
Die Diskussionen seien noch nicht abgeschlossen und die endgültige Bewertung werde von der Nachfrage der Investoren abhängen und könnte zwischen etwa acht Milliarden US-Dollar und elf Milliarden US-Dollar liegen, sagten die Personen. Damit könnte der Wert der Bank den der Commerzbank übertreffen, die derzeit an der Börse knapp sieben Milliarden Euro wert ist.

Digitale Bankdienstleistungen für Privatkunden 
Es könnte damit auf Augenhöhe kommen mit anderen europäischen Fintechs wie Revolut Ltd. und Wise Plc, die kürzlich Bewertungen von mehreren Milliarden Dollar erreicht haben. Andere wie Nutmeg und Tink AB haben derweil das Interesse von globalen Branchenriesen auf sich gezogen, die auf der Suche nach neuen Wachstumsbringern sind. Dennoch stehen viele Fintechs bei der Erzielung auskömmlicher Renditen aus Kundeneinlagen vor denselben Problemen wie traditionelle Banken.

Rote Zahlen, denn Wachstum ist alles
N26 verzeichnete aufgrund von Investitionen in neue Produkte und Mitarbeiter einen Nettoverlust von 110 Millionen Euro im letzten Geschäftsjahr. Das 2013 gegründete Unternehmen sagte im Januar, inzwischen sieben Millionen Kunden in den USA und Europa zu haben.

Nicht immer nur auf der Sonnenseite
Die Bank hatte außerdem mit Gegenwind der Regulierer zu kämpfen, unter anderem in Deutschland, wo sie angewiesen wurde, die Kontrollen im Bereich Geldwäsche zu verbessern, und in Großbritannien, wo sie sich letztes Jahr vom Markt zurückzog. (kb)

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