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Munich Re verkauft Klima-Risiko-Modelle an Standard Chartered

Munich Re hat Standard Chartered Plc als Kunden für eine neu entwickelte Softwarelösung zur Bewertung von Klimarisiken gewonnen. Risk Management Partners (RMP) - eine Tochter des deutschen Versicherers - schloss einen mehrjährigen Vertrag mit der britischen Großbank ab, wie Bloomberg erfuhr.

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© jozsitoeroe / stock.adobe.com

Die Kooperation zeigt, wie Versicherer und ihre Klima-Risikomodelle auch jenseits der Assekuranz-Branche vermehrt auf Interesse stoßen.

Die Software von Munich Re erlaubt es Unternehmen, die Risiken des Klimawandels für eigene Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten zu bewerten. Nutzer können durch die Eingabe von Standorten die jeweils dort zu erwartenden Gefahren analysieren.

Die Risiko-Einschätzung erfolgt nicht nur auf Grundlage vergangener Ereignisse, sondern insbesondere auf Prognosen von Wahrscheinlichkeiten zukünftiger Entwicklungen. Dabei geht es unter anderem um Extremtemperaturen, Dürre, Wirbelstürme, Waldbrände und Überschwemmungen.

Die Transaktion sei ein Beispiel dafür, “wie Branchen bei der Bekämpfung des Klimawandels und der daraus resultierenden finanziellen Risiken zusammenarbeiten können”, sagte Mark Smith, Group Chief Risk Officer bei Standard Chartered. (kb)

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