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Morningstar: Aktive gemanagte Fonds holen auf – zumindest temporär

Im ewigen Konkurrenzkampf zwischen passiven Produkten und klassisch, aktiv gesteuerten Fonds können letztere punkten: In den vergangenen sechs Monaten schlugen überraschend viele Fondsmanager den Index, zeigt eine Studie. Auf lange Sicht gelingt das aber weiterhin nur wenigen.

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© ivanko80 / stock.adobe.com

Rund die Hälfte der aktiven Aktienfonds und ein Drittel der aktiven Fixed-Income-Fonds haben auf Sicht von sechs Monaten den Durchschnitt ihrer passiven Konkurrenten übertroffen. Das zeigt das halbjährliche europäische Aktiv-Passiv-Barometer der Ratingagentur Morningstar.

Die Analysten erklären sich die überdurchschnittliche Performance bei aktiven Aktienfonds mit der höheren Cashquote im Vergleich zu passiven Pendants. "Dies hat dazu beigetragen, die zweistelligen Kursrückgänge im ersten Quartal 2020 abzufedern", heißt es in der Analyse.

Die langfristigen Erfolgsaussichten der aktiven europäischen Fonds bleiben aber weiterhin getrübt. In den zehn Jahren bis Juni 2020 lag die Outperformance-Quote aktiver Manager in fast zwei Dritteln der befragten Kategorien unter 25 Prozent, geht aus der Analyse hervor. Nur in zwei der 64 von Morningstar beobachteten Kategorien übertraf die Mehrheit der aktiven Fonds ihre passive Vergleichsgruppe. Das Europäische Aktiv-Passiv-Barometer bewertet aktive Fonds nicht nur mit einem kostenfreien Index. Es vergleicht sie mit einem ganzen Korb von passiven Fonds. Auf diese Weise spiegelt die "Benchmark" laut Morningstar die tatsächliche Performance gebührenfreier passiver Fonds wider. (fp)

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