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M.M.Warburg warnt vor einer falschen Entwicklung an den Aktienmärkten

Marktbeobachter gehen von einem konjunkturellen Abschwung aus, an den Kapitalmärkten herrschte zumindest bis vor kurzem gute Laune. Die Analysten von M.M.Warburg sehen darin eine falsche Entwicklung.

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Die Wachstumsprognosen für die führenden Wirtschaftsnationen sehen eher düster aus, besonders in China steigt die Angst vor einem Abschwung. Doch am Aktienmarkt schien zumindest bis Ende vergangener Woche alles gut zu laufen. Die Analysten von M.M.Warburg fragen sich darum: Spielt die Börse verkehrte Welt? Oder ist die Entwicklung sogar rational? Denn der Konjukturpfad eines Landes oder einer Region wirkt sich auch auf den Erfolg der Unternehmen aus, die dort produzieren oder Handel betreiben.

Darum können sich Aktienkurse nicht sehr lange von den Unternehmensgewinnen entkoppeln. Wie viel Ertrag ein Unternehmen erwirtschaftet, hängt wiederum zu großen Teilen von der Konjunktur ab. Laut den Analysten von M.M.Warburg gab es noch nie eine längere Marktphase, in der die Gewinne anstiegen, die Kapazitätsauslastung aber sank.

Eine ähnliche Entwicklung haben die Analysten mittels eines eigenen Konjunkturmodells bereits Ende des Jahres 2001 beobachtet. Auch hier sind die Aktienkurse einst überdurchschnittlich gestiegen – und später umso heftiger eingebrochen.

Rentenmarkt könnte wieder einmal Recht bekommen
Der Anleihenmarkt scheint sich hingegen weiterhin an der aktuellen Konjunkturlage zu orientieren. Die Beobachter von M.M.Warburg gehen davon aus, dass bei schlechten Makrodaten die Gefahr einer wachsenden Inflationsrate sinkt.

Dies wiederum führe in der Regel zu sinkenden Renditen und steigenden Anleihekursen. Diese Entwicklung zeigen derzeit Bundesanleihen mit zehn Jahren Restlaufzeit. Sie notieren gerade in der Nähe von null Prozent. (fp/aa)

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