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M.M.Warburg: Rekord-Hausse an den US-Börsen geht weiter

Die Aktienkurse sind in den USA in den vergangenen Jahren so stark gestiegen wie in kaum einer anderen großen Anlageregion, meldet M.M.Warburg. Und die Rally sei laut den Hamburgern noch nicht am Ende.

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© chones / stock.adobe.com

Der US-Aktienindex S&P 500 eilt von Rekord zu Rekord. Am vergangenen Mittwoch feierte er den längsten Anstieg seiner Geschichte, berichtet M.M.Warburg. Seit seinem Tiefpunkt am 9. März 2009 ist der Index über mittlerweile mehr als 3.450 Kalendertage gestiegen. In diesem Zeitraum hat er in US-Dollar gerechnet mehr als 320 Prozent an Wert gewonnen. Der Dow Jones 30 hat fast 300 Prozent an Wert zugelegt. Der Star unter den US-Indizes ist aber die Technologiebörse Nasdaq: Mit einem Plus von über 500 Prozent seit März 2009 stellt sie die meisten anderen Aktienindizes in den Schatten.

Der wichtigste Faktor für die Rally am US-Aktienmarkt sind laut M.M.Warburg die Unternehmensgewinne. Dank der starken Konjunkturerholung in den Vereinigten Staaten haben sie sich seit 2009 wesentlich besser entwickelt als die Überschüsse europäischer Firmen. Donald Trumps Steuerreform Anfang dieses Jahres hat Unternehmen in den USA zusätzlich Rückenwind verschafft.

Hohe Bewertungen sollten Anleger nicht abschrecken
Die fundamentalen Rahmenbedingungen sprechen dafür, dass sich die US-Börsen auch in der kommenden Zeit besser entwickeln werden als viele andere Aktienmärkte, heißt es von M.M.Warburg. Unter der Unsicherheit durch die Handelsstreitigkeiten leiden Europa, Japan und die Schwellenländer deutlich stärker als die USA. Die wirtschaftliche Stärke der Vereinigten Staaten dürfte dazu führen, dass die Unternehmensgewinne auch in den kommenden Quartalen überproportional zulegen.

Obwohl US-Aktien höher bewertet sind als europäische Aktien, empfehlen die Experten der Privatbank, den Fokus auf die USA zu richten. Die höhere Bewertung von US-Titeln dürfte erst dann zu einem Problem werden, wenn die Unternehmen ihre Gewinne nicht mehr wie erwartet steigern können. Solange die Konjunktur mitspielt, ist dieses Risiko aber gering. (fp)

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