Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Ad

Risikomanagement - jetzt offensiv Marktchancen nutzen

Flexibel Chancen nutzen und profitieren – in Zeiten eines Niedrigzinsniveaus auf Dauer ist das wichtig wie nie zuvor. Deshalb gehen unsere Experten bewusst kontrollierte Risiken ein, um Ihre Anlage zu optimieren.

Anzeige
| Märkte
twitterlinkedInXING

M.M.Warburg: Aktien oder Konjunkturindikatoren? Wer bekommt Recht?

Die Markstrategen von M.M.Warburg & Co gehen der wichtigen Fragen nach, ob Investoren den Aktienmärkten oder doch besser den sich eintrübenden Konjunkturindikatoren trauen sollten. Die Norddeutschen kommen dabei zu einem klaren Ergebnis.

Fragezeichen - Zukunft in der Hand
© marklt / stock.adobe.com

Derzeit beschäftigt Anleger weltweit wohl eine Frage am meisten: Hat der „Markt“, in diesem Fall der Aktienmarkt, wieder einmal Recht und die drohende Rezession ist nur ein kurzfristige Phänomen oder geht es an den Aktienmärkten doch irgendwann wieder südwärts, weil immer mehr Konjunkturindikatoren schlechter werden. Eine Antwort darauf gibt M.M. Warburg & Co in ihrem aktuellen Marktkommentar.

Europas Wirtschaft geht in die Knie
Neben Italien, das aufgrund anhaltender struktureller Probleme bereits in die Rezession gerutscht ist, hat sich auch in Deutschland die konjunkturelle Talfahrt der Industrie massiv fortgesetzt. Im Unterschied dazu hält sich die US-Wirtschaft nach wie vor besser. Dies liegt laut M.M. Warburg & Co. vor allem an der geringen Exportabhängigkeit und den nachlaufenden Effekten der Steuerreform Die inverse Zinskurve sei laut den Norddeutschen jedoch ein deutliches Signal dafür, dass die konjunkturell besten Zeiten vorbei sind.

Markt spekuliert auf Ende des Handelskriegs
Seit Jahresanfang spielte vor allem die Hoffnung auf eine Beilegung des Handelsstreits zwischen den USA und China eine wichtige Rolle für die bessere Stimmung am Aktienmarkt. Die spannende Frage sei laut M.M.Warburg & Co nun, ob dieser positive Trend anhält oder ob es sich hierbei nur um eine Zwischenerholung handelt.

Denn selbst wenn es zu einer Einigung zwischen den USA und China kommen sollte sei es fraglich, ob sich die Weltwirtschaft schnell wieder erholen wird. Denn der globale Abschwung sei zu stark und betrifft zu viele Länder, um ihn allein auf den Handelsstreit zwischen den USA und China zurückzuführen. Zudem droht an anderer Stelle neues Ungemach.

Trump wird sich die Europäer, insbesondere die Deutschen vorknöpfen
So dürfte sich Trump als nächstes die Europäer vorknöpfen, mit denen er die Handelsbeziehungen ebenfalls neu ordnen möchte. Die für die zukünftige Aktienmarktentwicklung entscheidende Frage sei von daher, ob und wie lange sich die US-Konjunktur vom Rest der Welt abkoppeln kann bzw. ob es der Eurozone gelingt, im Laufe der Zeit wieder wirtschaftlich Fuß zu fassen.

Vorsicht bei Aktien
Das Konjunkturmodell von M.M.Warburg & Co, mit denen die Norddeutschen eine Vielzahl globaler Wirtschaftsdaten auswerten, rät momentan weiter zur Vorsicht. Viele Marktteilnehmer scheinen jedoch der Auffassung zu sein, dass die globale Schwächephase ähnlich wie Anfang 2016 oder im Sommer 2012 nur von kurzer Dauer sein wird. Deswegen schaut man durch den Konjunkturabschwung hindurch und setzt auf eine bevorstehende Erholung.

„Ein Blick auf unser Konjunkturzyklusmodell seit Mai 2007 zeigt allerdings, dass es der Aktienmarkt bisher selten geschafft hat, sich langfristig von den Konjunkturdaten abzukoppeln“, erklärt M.M.Warburg & Co abschließend mit Verweis auf nachfolgende Grafik. (aa)

 

 

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen