Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

Deuten Gold- und Silberoptionen auf eine Kurskorrektur hin?

Ad

Gold- und Silberoptionen weisen derzeit ungewöhnlich positive Schiefewerte auf – was oftmals als Vorzeichen für eine bevorstehende Kurskorrektur gewertet werden kann. Starke Zinssenkungen und ein schwächerer Dollar könnten den Ausblick jedoch ändern.

Anzeige
| Märkte
twitterlinkedInXING

M.M. Warburg zu Bonds: "Wenn etwas richtig schiefläuft ..."

In einer ungewöhnlich düsteren Prognose stetzt sich Warburg-CIO Christian Jasperneite mit dem Rentenmarkt auseinander. Die Analyse ist schonungslos, könnte Investoren aber dabei helfen, sich auf drohendes Ungemach einzustellen und allfällige Kontaminierungseffekte zu berücksichtigen.

Vergrößern
chart1
"Bundesanleihen mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren habe mit einer Rendite von -0,22 Prozent inzwischen ein neues Allzeittief erreicht und auch die Renditen 10-jähriger US-Treasuries haben seit einiger Zeit wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Inzwischen liegt die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen nur noch knapp über zwei Prozent – Tendenz fallend. Selbst eine Anleihe mit 30 Jahren Restlaufzeit weist nur noch eine Rendite von 2,6% auf, und das bei einem Leitzins von 2,25 Prozent - 2,5 Prozent", erklärt Jasperneite .

Unter normalen Umständen: Niemals.
Es existiert also laut dem M.M. Warburg-CIO "nahezu keine Prämie mehr dafür, als Investor eine längere Laufzeit und damit ein höheres Risiko einzugehen. Unter normalen Umständen wäre man als Investor niemals bereit, beispielsweise eine zehnjährige Anleihe zu kaufen, wenn eine Anleihe mit einer Restlaufzeit von einem Jahr die gleiche Rendite bringt. Aber genau das ist bei US-Treasuries aktuell der Fall. Dabei ist eine Anleihe mit einer zehnjährigen Laufzeit deutlich volatiler. Zudem ist die Ungewissheit hinsichtlich einer vollständigen Rückzahlung höher. Was bewegt dann überhaupt noch Investoren, solche Anleihen zu kaufen?"
© m.m warburg

"Seit Jahrzehnten gibt es unter Investoren einen emotional geführten Streit über die Frage, ob der Aktien- oder der Rentenmarkt effizienter sei, wenn es um die Verarbeitung von Information geht. Wir tendieren eher zu dem Lager, das die höhere Informationsverarbeitungseffizienz auf der Rentenseite verortet. Sollte diese Sichtweise auch in der aktuellen Marktphase die korrekte Perspektive sein, hätten wir allerdings ein Problem", schreibt M.M Warburg-CIO Christian Jasperneite in seiner jüngsten Markteinschätzung.

Tatsächlich zeigt sich der Top-Manager im Bezug auf den Markt hoch besorgt. Aus welchen Gründen das so ist, was möglicherweise renditetechnisch noch auf die Marktteilnehmer zukommt, und welche paradoxe Kontaminierungseffekte möglicherweise noch ins Haus stehen, haben wir in der oben angeführten Bildgalerie zusammengefasst – bitte entweder hier oder ins oben angeführte Bild klicken.(hw)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren