Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

M.M. Warburg: Es wird noch nachgelegt

Hohe Erwartungen an die großen Notenbanken werden wahrscheinlich zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Wie sich das auf die Märkte 2021 im Anleihen, Währungs- und Zinsbereich auswirkt, hat M.M. Warburg in einem aktuellen Ausblick zusammengefasst.

Vergrößern
mms.jpg
In den USA rechnet das Finanzhaus mit einer Seitwärtsbewegung bei den Kapitalmarktrenditen, da auch hier der Nachfrageimpuls durch die Notenbank jeden nachhaltigen Renditeanstieg unterbindet. MM Warburg liegt daher mit unserer Jahresendprognose für zehnjährige US- Treasuries mit 1,0 Prozent nur knapp über dem aktuellen Niveau. Mit Staatsanleihen guter Bonität wird somit im nächsten Jahr kein Geld zu verdienen sein, selbst als Versicherung gegen fallende Aktienkurse sind sie kaum noch geeignet. Etwas Performancepotenzial weisen in der Eurozone allein noch Staatsanleihen aus Ländern der Peripherie auf, bei denen sich die Spreads gegenüber Bundesanleihen dank der Käufe der EZB noch weiter einengen können.

Risikobereitschaft notwendig
Wie schon in den letzten Jahren haben viele Investoren, den Abgesang auf den Anleihemarkt eingeläutet. "Wir sind dennoch der Meinung, dass auch 2021 mit einer gewissen Risikobereitschaft und dank der Unterstützung durch die Notenbanken positive Erträge mit Zinspapieren erwirtschaftet werden können. Diese werden allerdings bescheidener ausfallen als in den vergangenen Jahren", so die Einschätzung des Hauses.
© M.M.Warburg

Das Jahr 2020 war bekanntlich nichts für schwache Nerven. Die Aktienmärkte waren von historischen Tagesschwankungen und Turbulenzen geprägt, weniger risikoreiche Anlageklassen sind entsprechende nachgefragt, selbst wenn diese erhöhte Sicherheit vielleicht auch nur eine vermeintliche ist.

Vor diesem Hintergrund hat das Investmenthaus M.M. Warburg für das Jahr einen Ausblick auf Zinsen, Anleihen und Währungen im nächsten abgeliefert. Die Prognose geht als Voraussetzung davon aus, dass "es dank der voraussichtlichen Verfügbarkeit einiger Impfstoffe und einer nachhaltigen konjunkturellen Erholung an den Kapitalmärkten im nächsten Jahr weit weniger dramatisch zugehen sollte, aber die expansive Geldpolitik der Notenbanken und damit einhergehend das niedrige Zinsniveau werden bleiben."

Wie die M.M. Warburg-Szenarien für Staats- und Unternehmensanleihen, Inflation, Zinsen und Währungen im Detail aussehen, haben wir auszugsweise  in der oben angeführten Bildstrecke zusammengefasst. Zum Weiterlesen einfach in das Bild oben oder hier klicken. (hw)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren