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Mit US-Immobilien könnte es hoch hinaus gehen

Die Voraussetzungen für ertragreiche Jahre im amerikanischen Immobilienmarkt scheinen bestens zu sein. Es sei denn, die Pandemie bricht historische Muster, meinen die Experten der DWS Group.

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© aytuncoylum / stock.adobe.com

Die makroökonomischen Rahmenbedingungen für US-Immobilien könnten nach Meinung der DWS-Fachleute kaum besser sein: Starkes Wirtschaftswachstum, niedrige Realrenditen und steigende Inflation sind die Zutaten für eine robuste Immobilienperformance.

Für 2021 wird für die US-Wirtschaft das stärkste Wachstum seit 1984 prognostiziert
Wachstum bedeutet in der Regel mehr Arbeitsplätze und mehr Ausgaben, was sich traditionell in der Vermietung beziehungsweise der Nachfrage von Wohn- und Gewerbeimmobilien niederschlägt. Gleichzeitig erhöhen niedrige Zinssätze die Attraktivität von Immobilienrenditen und drücken die Kosten für die Immobilienfinanzierung.

Dazu gesellt sich noch die Inflation
Historisch gesehen haben sich Immobilien gut als Absicherung gegen steigende Preise bewährt. Mieten reagieren in der Regel positiv auf Inflation, da steigende Erträge der Mieter die Mietnachfrage unterstützen, während höhere Baukosten das Angebot einschränken. Mit der Zeit nähern sich die Immobilienpreise den Wiederbeschaffungskosten an, die direkt an die Inflation gebunden sind. Die Inflation ist derzeit erhöht; ob dies nur vorübergehend oder dauerhaft ist, bleibt abzuwarten. Aber zumindest kurzfristig sollte sie den Immobilienmarkt unterstützen.

Renditeprognosen für US-Immobilien

Wie der Chart zeigt, zeichnet ein Modell, das auf diesen Makrofaktoren basiert, ein positives Bild für Immobilien, mit Renditen von mehr als 20 Prozent für das Jahr 2021. Zu erwähnen ist, dass das Regressionsmodell statistisch signifikant ist und etwa die Hälfte der historischen Performance von Immobilien erklärt. Natürlich ist das Modell nicht perfekt: Es berücksichtigt weder Demografie, E-Commerce, Telearbeit und andere Faktoren, die die Anlageklasse beeinflussen können und die im Laufe der Pandemie strukturelle Veränderungen erfahren haben könnten. Ansonsten spricht das Modell für ein theoretisch starkes Immobilienjahr. (kb)

 

 

 

 

 

 

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