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Michael Hasenstab: Diese zwei amerikanischen Länder sind kaufenswert

In zwei lateinamerikanischen Ländern könnten Anleger auf lange Sicht hohe Renditen erwirtschaften, sagt Franklin-Templeton-Experte Michael Hasenstab. Grund für seinen Optimismus sind die politischen Entwicklungen der jüngeren Zeit.

Michael Hasenstab, Chief Investment Officer von Templeton Global Macro
Michael Hasenstab, Chief Investment Officer von Templeton Global Macro
© Axel Köster

Investoren sollten den Blick auf zwei südamerikanische Länder richten, rät Michael Hasenstab, Chief Investment Officer von Templeton Global Macro und Chef-Navigator des Flaggschiffs Templeton Global Bond sowie des Templeton Global Total Return. In Argentinien und Brasilien sieht er momentan interessante Anlagemöglichkeiten. Beide Länder könnten es seiner Einschätzung nach schaffen, eine langfristige politische Vision zu verwirklichen statt sich kurzsichtig dem Populismus hinzugeben.

Sowohl die argentinische als auch die brasilianische Regierung verfolgen eine verantwortungsbewusste Politik, urteilt Hasenstab – trotz des anhaltenden politischen Drucks und der jüngsten Abverkäufe in den Emerging Markets. Grund genug für ein Investment, meint er: "Wir sind überzeugt, dass ein Engagement in ausgewählten Schwellenländern für die Diversifizierung eines Portfolios wichtig ist, da seine Wertentwicklung stärker vom Alpha eines einzelnen Landes und weniger vom Beta des breiten Marktes abhängt."

Peking auf dem Weg an die Spitze
China ist generell eine wichtige Größe für Schwellenländer-Investoren. "Chinas Rolle in der Welt verändert sich derzeit grundlegend", sagt Hasenstab. Die Außenpolitik der USA treibt diesen Wandel mit voran. Der Franklin-Templeton-Experte geht davon aus, dass sich die wirtschaftliche Lage in China trotz des Handelskonflikts nicht allzu stark eintrüben wird. "Wir halten das Szenario einer harten Landung für unwahrscheinlich", betont er.

Peking arbeitet derzeit daran, das wirtschaftliche Vakuum in Ländern, die von den Vereinigten Staaten abgeschottet wurden, zu schließen und dort eine wichtigere Rolle einzunehmen. "Das betrifft insbesondere Länder, bei denen die USA nicht gewillt waren, finanzielle Unterstützung zu bieten", so Hasenstab. "Daher gehen wir davon aus, dass der wirtschaftliche Einfluss Chinas in der Welt zunehmen wird." (fp)

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