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Merck Fincks Chefstratege: Werden Anleger positiv überrascht?

Für Robert Greil, Chefstratege bei Merck Finck, ist aus Marktsicht der Glas nicht halbleer, sondern halbvoll und Investoren sollten auch 2022 am Aktienmarkt positive Renditen erzielen können.

Robert Greil
Robert Greil, Merck Finck
© Merck Finck

"Manchmal hilft der Blick in den Rückspiegel auch für die Einschätzung dessen, was vor einem liegen könnte. Überwiegend waren die Akteure am Aktienmarkt zu Beginn dieses Jahres eher verhalten positiv eingestellt. Was dann folgte, damit hatte aber wohl kaum einer gerechnet", rekapituliert Robert Greil, Chefstratege bei Merck Finck, in einem aktuellen Marktkommentar. So kletterte der Dax im Verlauf des Jahres bisher um zwölf Prozent, der Euro Stoxx 50 schaffte 16 Prozent und der S&P 500 22 Prozent – auf Euro-Basis sind das sogar sogar 32 Prozent. "Damit stellte sich das Börsenjahr 2021 für Aktionäre insgesamt deutlich besser heraus, als angenommen. Europäische und amerikanische Aktienmarktrenditen im zweistelligen
Bereich, wer hätte das gedacht", merkt Greil an.

Erneut überrascht
Greil zufolge könnten die Marktteilnehmer Ende 2022 vielleicht erneut überrascht sein. Angesichts der nachlassenden monetären Unterstützung sowie mit Blick auf die Virusvariante Omikron, zunehmenden geopolitischen Spannungen und die Inflationsentwicklung gehen viele Beobachter derzeit von erhöhten Risiken für die Aktienmärkte aus.

"Aus unserer Sicht bleiben die Aussichten für Aktien 2022 allerdings grundsätzlich positiv. Denn die globale Konjunkturerholung dürfte sich fortsetzen. Dafür sprechen unter anderem immer noch weiter aufgestaute Konsumwünsche der Verbraucher, nachlassende Probleme bei den internationalen Lieferketten sowie die Bereitschaft der Regierungen, notfalls fiskalisch zur Belebung der Wirtschaft beizutragen", erklärt Greil.

Vor diesem Hintergrund dürften die Aktienmärkte in Europa und den USA weiter zulegen, wenngleich Greil dabei nicht von zweistelligen Wachstumsraten ausgeht. "Dennoch sind Aktien für uns im kommenden Jahr ein Kernbestandteil unserer Portfolio-Allokation. Dabei bleiben wir bei US-Aktien übergewichtet. Strukturell bleiben zudem insbesondere die Technologie- und die Gesundheitsbranche attraktiv", erklärt der Merck Finck-Chefstratege abschließend. (aa)

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