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Merck Finck äußert sich über die Konjunktur- und Marktentwicklung

Zum Jahresende hin könnte sich die Stimmung an den Märkten eintrüben, warnt Merck-Finck-Chefstratege Robert Greil. Die Konjunktur- und Stimmungsdaten, die in dieser Woche publiziert werden, zeichnen wohl ein eher negatives Bild.

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© rangizzz / stock.adobe.com

Die für die laufende Woche erwarteten Stimmungsdaten dürften einen negativen Ausblick auf die Konjunktur im vierten Quartal geben, glaubt Robert Greil, Chefstratege der Privatbank Merck Finck. "Mehrere Temposchwellen bremsen für den Rest des Jahres die Konjunkturerholung", sagt er. Die Ungewissheit über die weitere Entwicklung der Covid-19-Pandemie, aber auch die US-Wahl und der Brexit könnten die Stimmung von Verbrauchern und Unternehmen im letzten Quartal 2020 trüben. Erst im kommenden Jahr dürfte die zyklische Erholung wieder Fahrt aufnehmen, prognostiziert Greil.

Neben der US-Wahl dürften bei Investoren neue Daten zum Geschäftsklima im Fokus stehen: die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für den Monat Oktober, das Verbrauchervertrauen in der Eurozone im Oktober sowie der deutsche Konsumklimaindex für den Monat November. In Großbritannien werden aktuelle Produzentenpreise sowie Einzelhandelsdaten erwartet. 

Eine Woche voller Zahlen
In den USA stehen einige wichtige Immobilienmarktdaten an, außerdem wird ein Sammelindex für Frühindikatoren veröffentlicht. Japan legt am Montag (19. Oktober) seine September-Handelsbilanz vor, gefolgt von neuen Inflationszahlen am Mittwoch (21.Oktober). Mit besonderer Spannung dürfen Anleger in der kommenden Woche Chinas Wirtschaftsdaten für das dritte Quartal erwarten, inklusive der September-Zahlen für Industrie und Einzelhandel. (fp)

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