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Medien berichten über Corona achtmal häufiger als über SARS oder Ebola

Die Zahl der Medienveröffentlichungen über das Coronavirus übersteigt Berichte zu früheren Epidemien um ein Vielfaches, sagt Gideon Ozik, Managing Partner bei State Street MediaStats, dem Unternehmen im State Street Verband, das aufgrund von Big Data diverse Auswertungen durchführt.

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Gideon Ozik, Managing Partner bei State Street MediaStats
© EDHEC

Nach zirka einen Monat, als das Coronovirus zum ersten Mal seinen Niederschlag in der Medienlandschaft gefunden hat, erreicht die Intensität der medialen Berichterstattung nun eine noch nie dagewesene Intensität, speziell wenn wenn man die Häufigkeit der Erwähnung des Begriffs mit jener von SARS 2003, Ebola 2014 und ZIKA 2016 vergleicht. 

Berechtigte oder unberechtigte Medienhysterie auf neuen Höhepunkt?
Wie stark auf der Medienklaviatur das Thema Cororna gespielt wird, geht aus der Kennzahl des Media Sentiments hervor, wie sie State Street MediaStats aufgrund von Big Data-Analysen errechnet. Achtmal höher fällt die Nennung des Begriffs "Corona" im Verhältnis zu den anderen vorhin erwähnten Seuchen-Bezeichnungen aus. Das illustriert auch die folgende Grafik.

Globale Epidemien
Wie die Medien nach dem Ausbruch von Virusepidemien damals und heute ​reagieren

Quelle: State Street MediaStats

Was ist der Grund für die überaus intensive Berichterstattung?
Gideon Ozik, Managing Partner bei State Street MediaStats, vermutet, dass dies entweder an der Gefährlichkeit des Virus liegen oder aber mit den rigorosen Abschottungsmaßnahmen der Millionenstadt Wuhan und Umgebung, die das chinesische Regime erlassen hat, zu tun haben könnte. Was auch immer die Motivlage der Medien im Speziellen anbelange, so Ozik weiter, sollte man hoffen, dass diese intensive Form der Berichterstattung zu einem erhöhten Problembewusstsein in Bezug auf die Übertragungsrisiken und deren Vermeidung, damit zu rückläufigen Ansteckungskennzahlen und einer schnelleren Wende zum Besseren führt. (kb)

 

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