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Meag investiert in niederländischen Autobahntunnel

Die MEAG finanziert zusammen mit Banken und anderen institutionellen Investoren das Blankenburg Projekt, ein Public Private Partnership (PPP), in den Niederlanden.

Holger Kerzel
Holger Kerzel, Geschäftsführer bei der MEAG
© MEAG

Das Projekt umfasst Planung, Bau, Finanzierung und Instandhaltung einer neuen vier Kilometer langen Straßenverbindung (zwischen A15 und A20, westlich von Rotterdam) mit einem Landtunnel von ca. 500 m (Holland-Tunnel), einem unterirdischen Tunnel unterhalb der Nieuwe-Maas (Hauptstrom im Rheindelta) von ca. 900 m (Maasdelta-Tunnel), zwei Überführungen und der Erweiterung der bestehenden A20.

Die MEAG steht für das Vermögensmanagement von Munich Re und ERGO. Die MEAG ist in Europa, Asien und Nordamerika präsent und bietet ihr umfassendes Know-how institutionellen Anlegern und Privatkunden an. Insgesamt verwaltet die MEAG Kapitalanlagen im Wert von derzeit 252 Milliarden Euro, davon über 11 Milliarden Euro in Immobilien.

Blankenburg Projekt ist derzeit größtes PPP-Projekt in den Niederlanden
Für die MEAG ist dieses Projekt die vierte Fremdkapitalinvestition für Konzernmandanten in den Niederlanden. Die MEAG ist bereits an der Finanzierung von zwei PPP-Projekten für den Bau und den langfristigen Betrieb von Gerichtsgebäuden in Breda und Amsterdam sowie an der langfristigen PPP-Finanzierung der Autobahn A16 bei Rotterdam beteiligt.

Projektvolumen von knapp über einer Milliarde Euro
Damit ist die Blankenburg Verbindung eine der größten PPPs, die in den letzten Jahren in den Niederlanden realisiert wurden. Als Verbindung zwischen zwei bestehenden Autobahnen ist sie eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsströme in und um die wirtschaftlich starke Region Rotterdam. 

Überschaubares Risiko, gepaart mit nachhaltigem Ertrag
Holger Kerzel, Geschäftsführer bei der MEAG: „Das Blankenburg Projekt ist eine attraktive Anlagemöglichkeit für Mandanten von Munich Re (Gruppe) mit überschaubaren Risiken und stabilen und nachhaltigen Renditen. Die Niederlande sind ein sehr gutes Beispiel dafür, wie eine Zusammenarbeit zwischen öffentlichem Sektor und privaten Investoren zum Wohle der Gemeinschaft erfolgreich funktionieren kann.“

Die verantwortliche staatliche Behörde Rijkswaterstaat wählte das BAAK Konsortium als Gewinner der Ausschreibung für das Projekt aus. An der Projektgesellschaft sind Macquarie Capital zu 70 und Ballast Nedam und DEME jeweils zu 15 Prozent als Eigenkapitalgeber beteiligt. (kb)

 

 

 

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