MEAG investiert in Batteriepark und in den Glasfasernetzausbau
Der Vermögensmanager von Munich Re hat zuletzt in einen deutschen Batteriepark und in den heimischen Glasfasernetzausbau investiert und kombiniert damit Renditestreben mit Gemeinwohl.

Die MEAG hat diese Woche gleich über zwei interessante, typische institutionelle Investments informiert. So hat die MEAG hat mit SMA Altenso eine Vereinbarung über den Erwerb von 100 Prozent der Anteile am Batteriepark Höxter getroffen. Der Batteriepark Höxter ist ein 130 MW/354 MWh großes, baureifes Batteriespeicherprojekt (BESS) in NRW.
SMA Altenso bleibt mit dem Projekt eng verbunden, indem es als Generalunternehmer und Betriebsdienstleister für den Batteriepark Höxter fungiert, der voraussichtlich im 1. Quartal 2027 ans Netz gehen wird.
MEAG erhöht Exposure in Energiespeicherung
Der Batteriepark Höxter bildet nach dem Batteriepark Metelen das nun zweite Batteriespeicherprojekt im Portfolio von Munich Re und erhöht die Gesamtkapazität auf insgesamt 222,5 MW / 585 MWh. Die beiden Batteriespeicherprojekte bilden den Grundstock für eine BESS-Plattform, die auf die Akquisition und den Bau von Batteriespeicherprojekten in Europa ausgerichtet ist.
Dominik Damaschke, Head of Illiquid Assets Equity, MEAG, sagt dazu: „Stromspeicher helfen, Mangellagen der Dunkelflaute zu überbrücken und ermöglichen mehr erneuerbare Energie im Netz. Wir freuen uns, mit Höxter und Metelen den Grundstock für unsere Batteriespeicherplattform in Europa gelegt zu haben.“
Investition in den Glasfasernetzausbau in Niedersachsen
Des weiteren investiert die MEAG im Auftrag ihrer Investoren in den Ausbau des Glasfasernetzes der Stadtnetze Neustadt am Rübenberge in Niedersachsen. Das Glasfasernetz der Stadtnetze umfasst aktuell ca. 30.000 Haushalte und sieht einen weiteren Ausbau auf ca. 55.000 Haushalte bis 2028 vor.
Das Glasfasernetz der Stadtnetze Neustadt am Rübenberge bildet die erste Investition der von MEAG neu gegründeten Glasfaserplattform Optical Fiber Networks, die sich auf die Akquisition und den Ausbau von Glasfasernetzen in Deutschland konzentriert.
Ziel ist es, kommunalen Energieversorgern, Stadtwerken sowie kleineren Netzbetreibern zu ermöglichen, ihr Glasfasernetz flächendeckend schneller auszubauen, um die Bevölkerung gerade auch in ländlichen Gebieten an einem schnellen Internet teilhaben zu lassen.
MEAGs Dominik Damaschke kommentiert dies wie folgt: „Wir freuen uns sehr über die zukünftige Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und eine erfolgreiche und langfristige Partnerschaft. Wir sind stolz darauf, in eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur zu investieren, die die soziale, wirtschaftliche und digitale Entwicklung Deutschlands beschleunigt und unseren Beitrag zu leisten, gleichwertige Lebensverhältnisse zu stärken.“
Felix Kreppel und David Pecher, Senior Investment Manager Infrastructure Equity bei MEAG, sagen: „Wir freuen uns sehr über diese erste Investition unser neuen Glasfaserplattform. Wir sehen in Deutschland weiterhin großes Potenzial insbesondere beim partnerschaftlichen Glasfaserausbau mit attraktiven Rendite-Risiko-Profilen.“ (aa)

