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Martin Lück, BlackRock: "Nicht abschrecken lassen"

Blackrock-Kapitalmarktstratege Martin Lück nimmt den Pessimisten zum Jahresende den Wind aus den Segeln. Doch auch er warnt vor zu viel Euphorie.

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© gpointstudio / stock.adobe.com

Investoren sollten sich von Katastrophenszenarien á la Weltrezession nicht abschrecken lassen, sagt Martin Lück, Leiter der BlackRock-Kapitalmarktstrategie für die DACH-Region und Osteuropa. Aktuell erlebt der Dax eine Aktienkursrallye mit Aussicht auf einen neuen Punkterekord. Gleichzeitig warnen Experten, dass der Aufschwung kurz vor seinem Ende steht. "Das Gute aus Anlegersicht daran ist, dass wir meist vor einem Crash so lange relativ sicher sind, wie besonders viele Auguren davor warnen", betont Lück in seinem aktuellen Marktbericht.

Dennoch warnt Lück Anleger davor, sich in falscher Sicherheit zu wiegen. Politische Unsicherheiten, etwa durch eine Wiederwahl Trumps im kommenden Jahr, dürften "eine Konstante in der Risiko-Ertragsabwägung von Anlegern bleiben". Außerdem lasse sich der Dax-Erfolg mit Blick auf den Gesamtmarkt relativieren. Zwar habe der Dax im bisherigen Jahresverlauf besser performt als der amerikanische Leitindex Dow Jones. Nimmt man dagegen die Mid Caps in den Vergleich mit auf, macht der MSCI US (25 Prozent Kurszuwachs seit Jahresbeginn) gegenüber dem MSCI Germany (16 Prozent Kurszuwachs) das Rennen. Dies wird aus Lücks Sicht auch erst einmal so bleiben.

Unerwartetes Wachstum
Das starke Aktienjahr 2019 kam für viele eher überraschend. Denn auch Ende 2018 hatte die aufkeimende Rezessionspanik einen Abschwung erwarten lassen. Grund für die dann doch noch positive Entwicklung war die Geldpolitik der Zentralbanken, sagt Lück. Sowohl die US-Notenbank Fed als auch die Europäische Zentralbank kündigten Mitte Januar 2019 an, die Zinsen nicht zu erhöhen und nahmen damit "den Aktienmärkten die Sorge vor der Vertreibung aus dem Paradies rekordniedriger Zinsen". (fp)

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