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Mark Holman nennt jene drei Segmente, wo es noch Wertpotenzial gibt

Der CEO von TwentyFour Asset Management analysiert jene Anleihenmärkte, wo institutionelle Investoren mit Blick auf 2021 ausreichend Renditen bzw. Kurssteigerungspotenzial finden können.

Mark Holman, CEO von TwentyFour Asset Management
Mark Holman, TwentyFour Asset Management
© TwentyFour Asset Management

Wo lässt sich auf diesem zunehmend überlaufenen Markt noch Wertpotenzial finden? Dies Frage versucht Mark Holman, CEO von TwentyFour Asset Management, einer Boutique von Vontobel Asset Management, in einem aktuellen Analyse zu beantworten.

Die Impfstoff-Meldungen trugen dazu bei, dass Großanleger nun über die aktuelle zweite Welle des Virus hinaus auf eine stärkere Normalisierung der weltweiten Wirtschaftsaktivität im Jahr 2021 blicken. Viele "Bad News" in Form einer Verschlechterung der Wirtschaftsdaten, wie steigende Arbeitslosenzahlen, werden Holman zufolge allerdings erst noch kommen, wenn die staatliche Unterstützung in den kommenden Monaten ausläuft.

"Wir halten es deshalb für zu früh, am unteren Ende des Ratingpools zu fischen, denn die anhaltenden Auswirkungen der COVID-19-Krise werden dort am stärksten zu spüren sein. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass wir bei Unternehmensanleihen prozyklisch vorgehen müssen, um die Renditen im weiteren Zyklusverlauf zu steigern; das Timing ist jedoch entscheidend", erklärt Holman.

Investoren dürften zyklische Abschwünge nicht mit strukturellen Veränderungen und Disruptionen in bestimmten Branchen verwechseln. "So halten wir uns bei den Sektoren Einzelhandel, Automobile, Reisen und Gewerbeimmobilien zurück. Hingegen bevorzugen wir Unternehmen mit robusten Bilanzen und besser vorhersehbaren zukünftigen Gewinnen", hält Holman fest.

Holmans Auffassung nach sind derzeit weitaus bessere Quellen für Prozyklizität verfügbar. Diese drei "Quellen" können Sie obiger Bildergalerie entnehmen. (aa)

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