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Mark Dowding über die Chancen einer Revolte in Russland

Ob vielleicht eines Tages ein Volksaufstand Wladimir Wladimirowitsch Putin zum Umdenken veranlasst oder dass er sogar aus dem Amt gejagt werden könnte, erkläutert der Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management.

Mark Dowding
Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management: „Die Russen neigen dazu, die Handlungen ihrer Führung hinzunehmen, ungeachtet der Härten, die ihnen aufgezwungen werden.“
© BlueBay Asset Management

Für Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management, ist ein Volksaufstand in Moskau, der Putin zum Umdenken veranlasst oder dass er abgesetzt wird, sehr unwahrscheinlich: „Die Russen neigen dazu, die Handlungen ihrer Führung hinzunehmen, ungeachtet der Härten, die ihnen aufgezwungen werden.“

Dowding neigt zu der Annahme, dass es in dieser Kriegsphase kaum Fortschritte bei den Gesprächen geben wird. Infolgedessen dürfte die russische Kriegsmaschinerie in den kommenden Wochen unaufhaltsam vorankommen, ungeachtet der tapferen Bemühungen, ihr Einhalt zu gebieten.

Höhere Rohstoffpreise für längere Zeit
Vor dem Hintergrund, dass Putin im Amt bleibt und in der Ukraine Boden gewinnt, geht Dowding davon aus, dass die Rohstoffpreise für einen längeren Zeitraum auf hohem Niveau verharren werden.

Angesichts der jüngsten Entwicklungen könnte dies einen weiteren deutlichen Anstieg der Inflation bedeuten: "Wir gehen davon aus, dass der Verbraucherpreisindex in der EU, den USA und im Vereinigten Königreich in den kommenden Monaten Steigerungen von 7, 9 beziehungsweise 10,0 Prozent erreichen wird."

Weniger Wachstum, keine Rezession
Die steigenden Preise werden das verfügbare Einkommen der Verbraucher schmälern und das Wachstum in der Eurozone um etwa zwei Prozent und in den USA um ein Prozent drücken, so Dowdings Schätzungen. Eine Rezession sei jedoch unwahrscheinlich, es sei denn, die Ölpreise erhöhen sich aufgrund einer weiteren Eskalation noch wesentlich stärker als bisher.

Mittelfristig ist Dowding der Ansicht, dass Zinsen und Anleiherenditen erheblich steigen müssen. Denn je höher die Inflation klettert und je länger sie anhält, desto mehr werden sich die Inflationserwartungen auflösen und Zweitrundeneffekte auftreten. "Infolgedessen wird der Pfad der geldpolitischen Straffung weitgehend so verlaufen, wie wir es erwarten – der Höhepunkt des Zinszyklus dürfte aber höher liegen, als bislang angenommen wird", erklärt Dowding abschließend. (aa)

 

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